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Der Eifelkreis Bitburg-Prüm: vom peripheren Sorgenkind zu einer prosperierenden Wirtschaftsregion

The Eifel district Bitburg-Prüm: from peripheral problem child to prosperous economic region
[Sammelwerksbeitrag]

Becker, Heinrich; Weingarten, Peter

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-337397

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Akademie für Raumforschung und Landesplanung - Leibniz-Forum für Raumwissenschaften
Abstract Die Entwicklung des Eifelkreises Bitburg-Prüm vom peripheren Sorgenkind zu einer prosperierenden Wirtschaftsregion hat sich in einem permanenten Strukturwandel vollzogen. Sie zeigt, dass auch dünn besiedelte, wirtschaftlich strukturschwache ländliche Räume, die keine Agglomerations- und Clustervorteile aufweisen, im Standortwettbewerb bestehen können. Das Handlungsmuster regionaler Akteure im Eifelkreis war und ist, nichts unversucht zu lassen und es der Zukunft zu überlassen, was sich als erfolgreich erweisen wird. Der beeindruckend erfolgreiche Weg wäre ohne die Unterstützung von Bund und Land und die positive wirtschaftliche Entwicklung Luxemburgs nicht möglich gewesen. Marktstarke kleine und mittlere, zumeist inhabergeführte Unternehmen in unterschiedlichen Branchen und eine starke Arbeitsmarktnachfrage in Luxemburg gehen heute mit einer Arbeitslosenquote einher, die Vollbeschäftigung signalisiert. Angesichts eines im Zuge des demographischen Wandels rückläufigen Arbeitsangebots wird der Wettbewerb um Arbeitskräfte zunehmen.

The development of the Eifel district Bitburg-Prüm from peripheral problem child to prosperous economic region has been accomplished in the form of permanent structural transformation. This case study demonstrates that even sparsely populated rural spaces with a weak economic structure and no agglomeration economies or clustering effects can survive in locational competition. The patterns of activity of the Eifel district actors were and continue to be characterised by a determination to leave nothing untried and then to wait and see what proves to be successful. This impressive success would not have been possible without the support of both federal and state authorities and the positive economic development of Luxemburg. Strong small and medium sized, mostly owner-managed businesses in various verticals and a large labour market demand characterise Luxemburg today, and are accompanied by an unemployment rate that indicates full employment. In the face of demographic change causing a decline in labour supply, competition for labour will increase.
Thesaurusschlagwörter Federal Republic of Germany; Rhineland-Palatinate; rural area; underdeveloped region; regional development; economic development (on national level); structural change; regional policy; competitiveness; promotion of economic development; labor market trend
Klassifikation Raumplanung und Regionalforschung
Titel Sammelwerk, Herausgeber- oder Konferenzband Städte und Regionen im Standortwettbewerb : neue Tendenzen, Auswirkungen und Folgerungen für die Politik
Herausgeber Kauffmann, Albrecht; Rosenfeld, Martin T. W.
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2012
Verlag Verl. d. ARL
Erscheinungsort Hannover
Seitenangabe S. 273-292
Schriftenreihe Forschungs- und Sitzungsberichte der ARL, 238
ISSN 0935-0780
ISBN 978-3-88838-067-9
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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