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Reducing the Price That Government Pays in Procurement: the Case of the Philippines

Preisreduzierung im öffentlichen Beschaffungswesen am Beispiel der Philippinen
[Zeitschriftenartikel]

Stamer, Roderica Taduran

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-336339

Weitere Angaben:
Abstract The Philippine government now pays less for the same goods it used to procure some years ago. In some cases, the reduction in price reaches as much as 50 percent. What dramatic change is responsible for this result? How did the change take place? Recent economic research has emphasized the importance of institutions in fostering economic development. Further, institutional changes occur whenever organizations deem it profitable. This framework shall be used in order to answer the questions above. Firstly, it will be argued that the savings that the government now enjoys are due to the successful implementation of reform measures in its procurement system. In particular, electronic procurement was established and in 2003 a new comprehensive law was passed. The paper will analyze some of the reforms’ features in clipping opportunities for corruption, removing barriers to entry, and lessening the likelihood of collusion. Secondly, the paper will argue that the public furor over corruption in government, which reached a climax during the impeachment of a previous president, provided the much-needed push for the reforms. The potential savings that the government was not able to realize in the old procurement system was the primary ‘selling point’ for the passage of the new law.

In den Philippinen muss die öffentliche Hand signifikant weniger Geld für Beschaffung von Gütern und Dienstleistungen aufbringen als noch vor wenigen Jahren. In einigen Bereichen ist sogar eine Preissenkung von 50% zu verzeichnen. Wie ist diese Entwicklung zu erklären? Wie ging dieser Wandel von statten? Diese Fragen sollen auf der Grundlage von Erkenntnissen der Institutionenökonomie, nach der Institutionen ökonomische Entwicklungen begünstigen und utilitaristisches Organisationskalkül institutionellenWandel fördere, beantwortet werden. Es wird erstens argumentiert, dass die Ersparnisse durch Preisreduzierung primär auf erfolgreiche Reformanstrengungen der Regierung, worunter die Einführung eines elektronisch gestützten Beschaffungswesens und das In-Kraft-Treten eines umfassenden Gesetzes über das öffentliche Beschaffungswesen fallen, zurückzuführen sind. In diesem Zusammenhang werden in der vorliegenden Studie Reformaspekte wie Korruptionsabbau, Eintrittshürdensenkung und Vermeidung geheimer Absprachen behandelt. Es wird zweitens argumentiert, dass das öffentliche Aufsehen um Regierungskorruption, das seinen Höhepunkt in der Amtsenthebung des letzten Präsidenten fand, als Reformauslöser zu sehen ist. Darüber hinaus konnten die unter dem alten Gesetz nicht realisierten Ersparnisse als „Verkaufsargument“ für das neue Beschaffungsgesetz genutzt werden.
Thesaurusschlagwörter Philippines; public authorities; institutional economics; reform policy; corruption; crime fighting; acquisition
Klassifikation Staat, staatliche Organisationsformen; Organisationssoziologie, Militärsoziologie
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2007
Seitenangabe S. 5-30
Zeitschriftentitel Südostasien aktuell : journal of current Southeast Asian affairs, 26 (2007) 4
ISSN 0722-8821
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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