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Suburbanisierung - angesichts von Reurbanisierungstendenzen ein Phänomen "von gestern"?

Suburbanisation - in the light of re-urbanisation trends an "outmoded" phenomenon?
[Sammelwerksbeitrag]

Danielzyk, Rainer; Priebs, Axel

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-335916

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Akademie für Raumforschung und Landesplanung - Leibniz-Forum für Raumwissenschaften; Leibniz-Institut für Länderkunde e.V. (IfL); Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e.V.; Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung e.V. (IRS)
Abstract In den vergangenen Jahrzehnten hat das Phänomen der Suburbanisierung für die raumwissenschaftliche Forschung und die planerische Gestaltung in Städten und Stadtregionen eine bedeutende Rolle gespielt. Dabei haben soziale, demographische und ökonomische, siedlungsstrukturelle und funktionale Aspekte im Vordergrund gestanden. Erst seit wenigen Jahren (seit der Diskussion um die "Zwischenstadt") geht es auch verstärkt um ein Verständnis der Stadtregion als Kulturlandschaft und darauf bezogene Gestaltungsperspektiven. Diese Debatte wird inzwischen von der Frage überlagert, ob die Suburbanisierung angesichts von vermeintlichen oder realen Reurbanisierungstendenzen noch ein relevantes Thema sei. Dieser Frage wird hier sowohl in grundsätzlichen Überlegungen als auch konkret am Beispiel der Region Hannover nachgegangen. Im Ergebnis ist festzuhalten, dass auch ein in jüngster Zeit durchaus zu beobachtender gewisser (relativer) Bedeutungsgewinn der Kernstädte die Aufgabe der angemessenen planerischen Gestaltung suburbaner Kulturlandschaften keinesfalls obsolet werden lässt.

In recent decades the phenomenon of suburbanisation has played an important role for spatial research and planning in cities and urban regions. The focus has been on social, demographic, economic and functional aspects as well as aspects related to settlement structure. It is only in recent years (since the discussion surrounding the "in-between city") that attention has moved increasingly to an understanding of urban regions as cultural landscapes and the related design perspectives. This discussion has in the meanwhile been overlaid by the debate about whether, in the light of alleged or actual re-urbanisation trends, suburbanisation is a relevant topic. This issue is discussed here both at the level of fundamentals and in the context of the concrete example of the Hanover region. The conclusion is reached that despite recent (relative) gains in the significance of inner cities, the appropriate planning and design of suburban cultural landscapes is by no means an obsolete task.
Thesaurusschlagwörter urban area; urban planning; cultural landscape; choice of place of residence; spatial planning; suburbanization; historical development; Lower Saxony; Federal Republic of Germany
Klassifikation Raumplanung und Regionalforschung
Titel Sammelwerk, Herausgeber- oder Konferenzband Suburbane Räume als Kulturlandschaften
Herausgeber Schenk, Winfried; Kühn, Manfred; Leibenath, Markus; Tzschaschel, Sabine
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2012
Verlag Verl. d. ARL
Erscheinungsort Hannover
Seitenangabe S. 25-57
Schriftenreihe Forschungs- und Sitzungsberichte der ARL, 236
ISSN 0935-0780
ISBN 978-3-88838-065-5
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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