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Die Kulturlandschaft in der schweizerischen Raumordnung

The cultural landscape in spatial planning in Switzerland
[Sammelwerksbeitrag]

Egli, Hans-Rudolf

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-333356

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Akademie für Raumforschung und Landesplanung - Leibniz-Forum für Raumwissenschaften; Leibniz-Institut für Länderkunde e.V. (IfL); Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e.V.; Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung e.V. (IRS)
Abstract Die Schweiz ist durch eine kleinräumige Vielfalt geprägt, die sich auch in ihren föderalistischen Strukturen zeigt. Auf Bundesebene wird koordiniert, die Planungsverantwortung liegt hauptsächlich bei den Kantonen. Verschiedene gesamtschweizerische Inventare bilden eine gute Grundlage für den Landschaftsschutz. Seit 1997 entstehen mit den Landschaftskonzepten auf Bundes- und Kantonsebene neue, umfassende Planungs- und Koordinationsinstrumente. Die wichtigste Umsetzungsebene bilden die Gemeinden, die sich vielerorts in privatrechtlichen Planungsregionen zusammengeschlossen haben. Mit der Strategie "Landschaft 2020" sollen die raumwirksamen Tätigkeiten des Bundes langfristig geplant und koordiniert werden. Als größte Probleme bei der Realisierung der Kulturlandschaftspflege erweisen sich die ungenügende Durchsetzbarkeit auf Bundesebene und die fehlende räumliche Festlegung in den Landschaftskonzepten. Die Zersiedelung konnte bisher kaum gebremst werden, sodass eine großräumige Landschaftsplanung nur ungenügend umgesetzt werden kann.

Switzerland is characterised by diversity at the local level, a feature also manifested in Switzerland’s federalist structures. The federal level is concerned with co-ordination; responsibility for planning rests primarily with the cantons. There are a number of inventories covering the whole of Switzerland which provide a good basis for landscape protection. Since 1997, new and comprehensive instruments of planning and co-ordination have been emerging with the framing of landscape concepts for the federal level and for the cantons. The most important level with regard to implementation is that of the municipalities, which in many areas have joined together under private law to form planning regions. The “Landscape 2020” strategy aims to promote long-term planning and co-ordination for all federal actions with spatial impacts. The biggest problems encountered in putting landscape conservation into practice are the unsatisfactory degree of enforceability at federal level, and the lack of clear spatial designations in the landscape concepts. To date it has proved almost impossible to curb urban sprawl; consequently, attempts to implement landscape planning on a broader scale have so far been only a partial success.
Thesaurusschlagwörter Switzerland; zoning; cultural landscape; landscape protection; landscape management; landscape planning; spatial planning; regional planning
Klassifikation Raumplanung und Regionalforschung
Titel Sammelwerk, Herausgeber- oder Konferenzband Kulturlandschaften als Herausforderung für die Raumplanung : Verständnisse - Erfahrungen - Perspektiven
Herausgeber Matthiesen, Ulf; Danielzyk, Rainer; Heiland, Stefan; Tzschaschel, Sabine
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2006
Verlag Verl. d. ARL
Erscheinungsort Hannover
Seitenangabe S. 274-287
Schriftenreihe Forschungs- und Sitzungsberichte der ARL, 228
ISSN 0935-0780
ISBN 978-3-88838-057-0
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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