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Die Neufassung des gesetzlichen Rahmens für die Kulturlandschaftspflege in Schweden und ihre Ausgestaltung in der Praxis

The revised legal framework for the conservation of cultural landscapes in Sweden and its practical application
[Sammelwerksbeitrag]

Porada, Haik Thomas

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-333328

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Akademie für Raumforschung und Landesplanung - Leibniz-Forum für Raumwissenschaften; Leibniz-Institut für Länderkunde e.V. (IfL); Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e.V.; Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung e.V. (IRS)
Abstract In Schweden wurden in den 1980er- und 1990er-Jahren die gesetzlichen Grundlagen für Kulturlandschaftsschutz und -pflege modifiziert und damit aktuellen Bedürfnissen angepasst. Im Vordergrund stehen dabei das vom Reichstag 1988 verabschiedete Kulturdenkmalgesetz sowie das 1998 beschlossene Umweltgesetz. Während das Kulturdenkmalgesetz den Schutz der Kulturlandschaft als nationale Aufgabe definiert und dabei eine Herleitung aus einem denkmalpflegerischen Ansatz vornimmt, ermöglicht das Umweltgesetz als Rahmengesetz eine bessere Koordinierung, weil es mehrere frühere Einzelgesetze aus dem Bereich des Natur- und Umweltschutzes zielorientiert bündelt. Bei der Umsetzung der beiden Gesetze kommt die starke zentralstaatliche Tradition in Schweden insbesondere bei den reichsweit agierenden Behörden zum Tragen. In diesem Beitrag werden die neuen bzw. neu gewichteten Schutzmechanismen überblicksartig vorgestellt. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Forschungsebene gelegt, die im Vorfeld der neuen gesetzlichen Regelungen sowie bei deren Umsetzung eine wichtige Rolle spielte.

In Sweden in the 1980s and ’90s, the statutory basis for protecting and conserving cultural landscapes was modified to meet present-day requirements and needs. The main pieces of legislation affected were the 1988 law on the conservation of sites of cultural importance and the environmental legislation enacted in 1998. Whilst the law on the conservation of sites of cultural importance follows the approach taken in respect of the protection of sites of historic interest and defines the protection of the cultural landscape as a national-level task, the environment act, which is framework legislation, enables improved co-ordination by bundling together, with a clear overriding purpose, a number of what were previously separate pieces of legislation from the spheres of nature and environmental protection. As far as implementation of these laws is concerned, this was assisted by Sweden’s strong central-state tradition, with authorities able to act throughout the entire national territory. This paper provides an overview of the new – or in some cases remodelled – mechanisms to provide protection. Particular attention is paid to research, which had an important role to play both in the preparation of the revisions to the legislation and at the implementation stage.
Thesaurusschlagwörter cultural landscape; landscape management; landscape protection; Sweden; statuary regulation; monument protection; environmental protection
Klassifikation Raumplanung und Regionalforschung
Titel Sammelwerk, Herausgeber- oder Konferenzband Kulturlandschaften als Herausforderung für die Raumplanung : Verständnisse - Erfahrungen - Perspektiven
Herausgeber Matthiesen, Ulf; Danielzyk, Rainer; Heiland, Stefan; Tzschaschel, Sabine
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2006
Verlag Verl. d. ARL
Erscheinungsort Hannover
Seitenangabe S. 242-252
Schriftenreihe Forschungs- und Sitzungsberichte der ARL, 228
ISSN 0935-0780
ISBN 978-3-88838-057-0
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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