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Case Management zur Erhaltung von Beschäftigungsverhältnissen behinderter Menschen (CMB) : Abschlußbericht der wissenschaftlichen Begleitung einer Modellinitiative der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation

Case management for maintaining employer-employee relationships of handicapped persons (CMB) : final report on the evaluation research regarding a pilot initiative of the Federal Working Party for Rehabilitation
[Forschungsbericht]

Brader, Doris; Faßmann, Hendrik; Lewerenz, Julia; Steger, Renate; Wübbeke, Christina

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-325146

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Institut für empirische Soziologie an der Universität Erlangen-Nürnberg
Abstract Das Modellprojekt 'Case Management zur Erhaltung von Beschäftigungsverhältnissen behinderter Menschen (CMB)' von 2001 bis 2004 wird auf Initiative der 'Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation' in Kooperation mit den Rehabilitationsträgern und unter Federführung des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherung durchgeführt und vom Institut für empirische Soziologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg wissenschaftlich begleitet. Ziel des Modellprojekts ist es, ein Ausgliederungsverhinderungsmanagement zur Erhaltung von Arbeits- und Ausbildungsverhältnissen langzeiterkrankter und behinderter Menschen zu erproben und auf seine Wirksamkeit hin zu überprüfen sowie zu einer möglichst allgemeinverbindlichen Präzisierung des Dienstleistungskonzepts zu gelangen. Demnach geht es insbesondere darum, die Chancen und Grenzen von CMB zu erproben, unter Berücksichtigung unterschiedlicher Rahmenbedingungen wie (1) Organisationsform (Durchführung nach dem 'Reha-Träger-Modell' oder dem 'Einkaufsmodell') und (2) regionalen Besonderheiten (z.B. Arbeitsmarkt, städtisches bzw. ländliches Umfeld, neue bzw. alte Bundesländer). Es wird überprüft, inwieweit die postulierten Ziele von CMB im Hinblick auf Effektivität, also Maßnahmewirksamkeit, und Effizienz, also Wirtschaftlichkeit, erreicht werden und welche Einflussfaktoren dabei von besonderer Bedeutung sind. Im Rahmen des bundesweit angelegten Entwicklungsprojekts werden Informationen über Erfahrungen und Betreuungsaktivitäten für mehr als 1.000 Klient(inn)en der CMB-Stellen aus 13 Standorten dokumentiert und ausgewertet, welche die Grundlage des Abschlussberichtes von 2005 bilden. Im Rahmen der Projektevaluation werden nicht nur Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität von CMB untersucht. Vielmehr wird dieses Dienstleistungskonzept auch gemeinsam mit den eingebundenen Projektpartnern präzisiert und in Form handlungsorientierter Qualitätsstandards operationalisiert und publiziert. Die Ergebnisse der Projektevaluation übertreffen die in das Case Management gesetzten Erwartungen: Bei fast der Hälfte der Klient(inn)en der einbezogenen Stellen können Beschäftigungsverhältnisse durch CMB erhalten oder berufliche Qualifizierungsmaßnahmen (großenteils mit Weiterbeschäftigungsoption) eingeleitet werden. Nach den Modellrechnungen ist davon auszugehen, dass die Einsparungen auf Seite der Reha-Träger erheblich größer sind als die für das Eingliederungsmanagement aufzubringenden Kosten. Insofern lässt sich feststellen, dass CMB gerade in der heutigen Zeit eine sinnvolle Sache ist und nach Ansicht der Autoren daher flächendeckend eingeführt werden sollte.
Thesaurusschlagwörter occupational integration; vocational rehabilitation; vocational education; handicapped; labor market policy; Federal Republic of Germany; employment promotion; employability; effectiveness; efficiency; attainment of qualification; vocational promotion; case management; training
Klassifikation soziale Probleme; Arbeitsmarktforschung; Arbeitsmarktpolitik
Methode anwendungsorientiert; empirisch; empirisch-quantitativ; Evaluation
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2004
Erscheinungsort Nürnberg
Seitenangabe 288 S.
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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