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Innovationsmanagement als soziale Praxis : grundlagentheoretische Vorarbeiten zu einer Organisationstheorie des Neuen

Innovation management as social practice : preliminary basic theoretical work on an organization theory of innovation
[Dissertation]

Gärtner, Christian

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-324849

Weitere Angaben:
Abstract "Es gibt den Leib. Und: Ohne den Leib gibt es keine Innovationen. Genauer: Ohne den Leib gibt es weder soziale Praktiken des Innovationsmanagements noch solche des Innovierens, Produzierens, Konsumierens etc. Das sind die Antworten, die ich auf die Frage nach einer Zusammenfassung des Themas meiner Arbeit in zwei, drei Sätzen geben würde". Mit diesen Worten beginnt der Autor seine umfangreiche Studie, deren Gegenstand seit einigen Jahren wieder im Zentrum betriebs- und volkswirtschaftlicher Diskussionen steht: Innovationen und deren Management. Gefragt wird dann nach den Möglichkeiten, Anlässen und Orten zur "schöpferischen Zerstörung" (Schumpeter): Wie weiß man, wann (und wo) es sich lohnt, statt auf den gewohnten Standardablauf auf die Erkundung des Neuen und dessen - oft aufwändige - Implementierung zu setzen? Die geforderte Revision erfolgt aus einer phänomenologischen Perspektive. Einerseits müssen Modellierungen sozialen Handelns, sozialer Ordnung und sozialen Wandels neu konzipiert werden; andererseits muss bei der Gestaltung von Produkten und Dienstleistungen berücksichtig werden, welche leiblichen Akteure in welcher Art von Interaktion mit ihrer Umwelt diese Erzeugnisse hervorbringen und nutzen. In der Arbeit wird die Relevanz leiblicher Praxis und sozialer Praktiken insbesondere für die Entwicklung von Produkten, Technologien und Dienstleistungen demonstriert. Die gewonnenen Erkenntnisse werden dann auf die Gestaltung wirtschaftlichen Handelns übertragen. Anhand von Modellen aus der Hirn- und Kognitionsforschung sowie an konkreten Fallbeispielen wird deutlich gemacht, was es heißt, wenn Menschen einen Sachverhalt oder eine neue Idee verstehen: "Verstehen kann nicht auf den Verstand oder eine andere mentale Entität reduziert werden - man muss es am eigenen Leib erfahren". (ICA2)
Thesaurusschlagwörter management; innovation; organization; organizational development; organizational behavior; body; interaction; phenomenology; consciousness; brain; learning; learning organization; enterprise; perception; experience; knowledge; organization theory
Klassifikation Organisationssoziologie, Militärsoziologie; Industrie- und Betriebssoziologie, Arbeitssoziologie, industrielle Beziehungen; Philosophie, Theologie
Methode anwendungsorientiert; deskriptive Studie; Grundlagenforschung; Theorieanwendung; Theoriebildung
Freie Schlagwörter soziale Praktik; embodied mind
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2007
Verlag Hampp
Erscheinungsort München
Seitenangabe 492 S.
Schriftenreihe Schriftenreihe Organisation und Personal, 17
ISSN 0936-7942
ISBN 978-3-86618-185-4
Status Postprint; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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