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Kinderlosigkeit in stabilen Ehen

Remaining childless, despite a stable marriage
[Zeitschriftenartikel]

Rupp, Marina

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-324048

Weitere Angaben:
Abstract "Eheschließungen erfolgen meist mit dem Wunsch zur Familiengründung. Dennoch bleiben langfristig gesehen immer mehr Ehen kinderlos. Eine Analyse kinderloser Ehepaare, die nach 16 Jahren Ehe am Ende der Fertilitätsphase stehen, zeigt, dass die Mehrheit von ihnen sich nicht bewusst gegen Kinder entschieden hat. Vielmehr prägen das Hinausschieben und das Ausbleiben der positiven Entscheidung die Entwicklung, welche manche nachträglich bedauern. Ein Vergleich mit Elternpaaren macht sichtbar, dass den Paaren, die keine Kinder bekommen haben, die Hürden in vielen Bereichen - darunter auch das berufliche Engagement - (etwas) höher erschienen und sie weniger Gratifikationen von der Elternschaft erwarteten. Dass selbst in dieser spezifischen Gruppe der Kinderlosen in langfristig stabilen Ehe eine Binnendifferenzierung angebracht ist, belegt die Verlaufsbetrachtung: Unterschiedliche Wege in die Kinderlosigkeit resultieren aus differenten Motivationslagen und führen zu verschiedenen Bewältigungsmustern. So ist ein Teil der ungewollt Kinderlosen durchaus mit seinem Lebensverlauf zufrieden, während manche bedauern, die Weichen nicht anders gestellt zu haben." (Autorenreferat)

"In most cases, couples marry with the intention to form a family. None the less, an increasing portion of marriages remains childless in the long run. The analysis of childless couples at the end of their fertile phase, i.e., after having been married for 16 years, shows that the majority of them did not make a deliberate decision against children. Rather, this outcome has been caused by the postponement and the subsequent failure of making a decision in favour of getting children. Retrospectively, some couples regret this. When comparing childless couples with parents, it becomes clear that the former were (a bit) more concerned about possible obstacles, including barriers for their professional career - resulting from parenthood than parents were. Also, these couples expected smaller benefits from parenthood. As panel analysis shows, it is necessary to differentiate this group of childless couples internally: different paths in life that resulted in the absence of children stem from a variety of motivations that, in turn, lead to differing coping strategies. Thus, some of the couples that unintentionally ended up childless are satisfied with their life course by all means, whereas some do regret not having set the agenda differently." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter satisfaction; Federal Republic of Germany; coping behavior; married couple; desire for children; childlessness
Klassifikation Familiensoziologie, Sexualsoziologie; Bevölkerung
Methode empirisch; empirisch-quantitativ
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2005
Seitenangabe S. 22-40
Zeitschriftentitel Zeitschrift für Familienforschung, 17 (2005) 1
ISSN 1437-2940
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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