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Auf Umwegen in den Beruf: destandardisierte und prekäre Beschäftigung von Jugendlichen an der zweiten Schwelle - eine Auswertung empirischer Befunde

A roundabout way to an occupation: destandardized and precarious employment of adolescents on the second threshold - an evaluation of empirical findings
[Forschungsbericht]

Kock, Klaus

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-323370

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Sozialforschungsstelle Dortmund (sfs) Zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Technischen Universität Dortmund
Abstract Überall in der industrialisierten Welt nimmt der Anteil prekärer Arbeitsverhältnisse erheblich zu. Es war zwar stets so, dass es eine Zeitspanne der Unsicherheit gab, zwischen Bildungsabschluss und festem Arbeitsverhältnis. Heute müssen sich immer mehr junge Menschen damit abfinden, überhaupt keinen festen Vertrag mehr zu bekommen. Allerdings gilt auch: Je geringer die Ausbildung, desto größer die Unsicherheit. Als "Königsweg" der Arbeitsmarktintegration gilt eine Ausbildung im dualen System. Trotz des Ausbaus tertiärer Bildungswege hat sie ihre große Bedeutung bis heute erhalten. Der Übergang aus einer dualen Ausbildung in den Arbeitsmarkt - die sog. zweite Schwelle - wird von Bildungsforschern als ein "komplexes neokorporatistisches Steuerungsgefüge" des Ausbildungssystems beschrieben. Es gibt jedoch Anzeichen dafür, dass dieser Übergangsprozess einer gewissen Destandardisierung unterliegt. In der vorliegenden Arbeit werden diese Veränderungsprozesse anhand vorliegender empirischer Untersuchungen näher analysiert. Inwieweit - so die Fragestellung - weicht der Prozess des Übergangs von der Ausbildung in den Beruf heute ab vom allgemeinen Standard einer Übernahme durch den Ausbildungsbetrieb in eine Tätigkeit als Fachkraft? Destandardisierung ist jedoch nicht gleichzusetzen mit Prekarisierung. Dass ein Übergang nicht auf dem Standardweg der Übernahme im Ausbildungsbetrieb erfolgt, heißt noch nicht, dass er als prekär im Sinne von unsicher und unbeständig eingestuft werden muss. Abweichungen vom Standard eröffnen Spielräume in zwei Richtungen: für eine positive Entwicklung im Sinne einer beruflichen Karriere, aber auch in die andere Richtung einer Gefährdung des beruflichen Status.
Thesaurusschlagwörter adolescent; training; job history; employment history; career start; internship; precarious employment; occupational mobility; unemployment; low wage; term contract; temporary work; part-time work; minimal employment; self-employment; precariousness; change of status; Federal Republic of Germany
Klassifikation Arbeitsmarktforschung
Methode empirisch; empirisch-quantitativ
Freie Schlagwörter Berufseinstieg
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2008
Erscheinungsort Dortmund
Seitenangabe 99 S.
Schriftenreihe sfs Beiträge aus der Forschung, 162
ISSN 0937-7379
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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