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Marriage, cohabitation and youth residential independence in Spain

Einstellungen zur Ehe, zum unverheirateten Zusammenleben und zum Beziehen einer eigenen Wohnung bei jungen Erwachsenen in Spanien
[journal article]

Tobio, Constanza

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Please use the following Persistent Identifier (PID) to cite this document:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-323040

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Abstract "Verglichen mit anderen europäischen Ländern leben in Spanien weniger junge Erwachsene unverheiratet zusammen. Dies hängt jedoch nicht damit zusammen, dass sie sich häufiger für die Ehe entscheiden. Junge Erwachsene in Spanien schieben den Auszug aus dem Elternhaus vergleichsweise lange hinaus, die Mehrheit von ihnen wohnt auch noch mit über 30 Jahren bei den Eltern. Jüngere Untersuchungen belegen, dass unverheiratetes Zusammenleben allgemein akzeptiert und positiv wahrgenommen wird. Nur eine Minderheit der Bevölkerung verurteilt die Kohabitation als nicht akzeptabel. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen verändern sich ebenfalls sehr schnell, was vor allem als Ergebnis des von homosexuellen Organisationen ausgehenden Drucks interpretiert werden kann. Bezogen auf die zukünftige Entwicklung stellt sich die Frage, ob ein Trend zum unverheirateten Zusammenleben sich für ganz Europa dokumentieren lässt. Im Falle Spaniens ändern sich einige der Hauptfaktoren, die das relativ späte Ausziehen aus dem Elternhaus verständlich machen (z.B. Arbeitslosigkeit, niedrige Berufstätigkeitsquote bei Frauen) relativ schnell, während andere Faktoren sich nur sehr langsam verändern (z.B. trägt das nach wie vor niedrige Angebot von angemessenen Wohnungen auf dem Immobilienmarkt dazu bei, dass Paare erst spät - sei es verheiratet oder unverheiratet - zusammenziehen und einen eigenen Hausstand gründen." (Autorenreferat)

"Cohabitation in Spam is low, compared to most other European countries. However, this cannot be explained by marriage as an alternative choice. The younger generations of Spaniards are increasingly delaying residential independence, a majority of them staying with their families of origin until they are well in their thirties. Recent empirical evidence shows that social perceptions towards cohabitation are quite positive. Only a minority of the population considers it as an unacceptable practice. The legal context is also rapidly changing, specially as a result of the pressure of homosexual organization. Looking towards the future the question that arises is if there is a common trend towards increasing cohabitation all over Europe. In the Spanish case some of main factors that explain late residential autonomy (unemployment, low level of female economic activity) seem to be changing quickly, while others (access to housing) continue being an obstacle to the formation of new families, either through cohabitation or marriage." (author's abstract)
Keywords Spain; young adult; marital status; marriage; domestic partnership; family formation; family; housing conditions; gender-specific factors
Classification Family Sociology, Sociology of Sexual Behavior
Method descriptive study
Document language English
Publication Year 2001
Page/Pages p. 104-123
Journal Zeitschrift für Familienforschung, 13 (2001) 2
ISSN 1437-2940
Status Published Version; peer reviewed
Licence Deposit Licence - No Redistribution, No Modifications
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