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Der Weg von der Seniorengruppe zum intergenerativen Stadtteiltreff

[Arbeitspapier]

Kleiner, Gabriele

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-322545

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Evangelische Fachhochschule Darmstadt
Abstract "Seit Jahren ist in den Seniorentreffs der Arbeiterwohlfahrt des Kreisverbandes Darmstadt e.V. (AWO) eine Entwicklung zu verzeichnen, die eine deutliche Veränderung in der Altersstruktur, dem Aktivitätsniveau und der Engagementbereitschaft sowohl der Organisatoren/innen wie auch der Besucher/innen zeigt. Um die AWO-Seniorentreffs und die bestehenden Ressourcen und Potentiale zu sichern und weiter zu entwickeln, ist eine nachhaltige Veränderung der aktuellen Strukturen, eine Öffnung für andere Generationen und eine Orientierung an der Situation im Stadtteil notwendig. Mit der Entwicklung und Begleitung dieses Veränderungsprozesses wurde die Evangelische Fachhochschule in Darmstadt beauftragt. Die Herausforderungen für eine konzeptionelle Weiterentwicklung der Seniorentreffs bestehen darin, die jetzige Besucher/innenstruktur zu stabilisieren, die Gruppe der Nutzer/innen zu erweitern und die Seniorentreffs unter dem Aspekt des intergenerativen Dialogs wie auch einer am Gemeinwesen orientierten Perspektive verstärkt in das soziale und kulturelle Leben des Stadtteils zu integrieren. Der vorliegende Bericht beschreibt die Konzeptionierung, Durchführung und ersten Ergebnisse eines Praxisforschungsprojektes unter der Beteiligung von Studenten/innen des Diplom-Studiengangs und des BA-Studiengangs Soziale Arbeit sowie - unter dem Aspekt des intergenerativen Dialogs - der Beteiligung von Senioren/innen der Akademie 55 plus. Mit dem Projekt wurden erste Schritte für eine Entwicklung stadtteilorientierter Angebotsstrukturen in den Bereichen Bildung, Freizeit und Kultur im intergenerativen Dialog und unter der Beteiligung unterschiedlicher Institutionen und Organisationen in den Stadtteilen Bessungen und Martinsviertel realisiert. Sowohl im Martinsviertel wie auch in Bessungen sind die an den Workshops beteiligten Institutionen und Akteure/innen weiterhin in einer Projektgruppe organisiert und setzen die begonnene Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen in den beiden Stadtteilen fort." (Autorenreferat). Inhaltsverzeichnis: Vorwort; 1. Ausgangslage; 2. Kommunen im demographischen Wandel - eine theoretische Annäherung; 2.1. Alter(n) hat viele Gesichter; 2.2. Die Bedeutung von Sozialraum und Lebenswelt; 3. Fragestellungen an das Projekt und der Zugang zum Feld; 3.1 Projektziele und Projektinhalte; 4. Forschungsmethodik - der qualitative Zugang; 4.1 Das problemzentrierte Interview; 4.2 Datenerhebung; 4.3 Die qualitative Inhaltsanalyse; 4.4 Auswertung der Interviews und Interpretationen; 4.5 Workshops; 5. Perspektiven und Handlungsempfehlungen; Literatur; Internetquellen.

"A clear development in the AWO seniors’ clubs in recent years has been a marked change in the age, level of activity and involvement of the organizers as well as the visitors. In order to save the AWO seniors’ clubs, secure their existing resources and develop their potential further, sustainable structural change is required. This involves opening the clubs to other generations and linking them more closely to current developments in their neighbourhood. The Protestant University of Applied Sciences Darmstadt was appointed to develop and monitor this process of change. The challenges in developing a new concept for the seniors’ clubs were identified as; stabilizing the existing visitor structure; expanding the group of users and securing the integration of the seniors’ clubs within the social and cultural life of the neighbourhood. This could be achieved by developing intergenerational dialogue and a more community oriented perspective. This report describes the process of conceptualization, operationalisation and the initial results of a practice based research project involving students on a social work diploma course and, for intergenerational dialogue, members of ’Academy 55 plus’. The project implemented the first steps in the sustainable development of a neighbourhood service structure for education, leisure and culture. This has been achieved with intergenerational dialogue involving a variety of institutions and organizations in the neighbourhoods of Bessungen and Martinsviertel. In both neighbourhoods the work is being carried forward, with differing sets of priorities, by those groups and individuals involved in the workshops described here." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter aging; activity; population development; community; social planning; social space; lebenswelt; Intergenerational relations; elderly; social participation; assistance for the elderly; Hesse; Federal Republic of Germany
Klassifikation Sozialwesen, Sozialplanung, Sozialarbeit, Sozialpädagogik; Gerontologie, Alterssoziologie
Methode empirisch; empirisch-qualitativ
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2010
Erscheinungsort Darmstadt
Seitenangabe 50 S.
Schriftenreihe Arbeitspapiere aus der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt, 13
ISSN 1612-8532
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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