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Fertility of populations as a function of the attained level of life expectancy in the course of human evolution

Die Fruchtbarkeit von Bevölkerungen als Funktion des erreichten Lebenserwartungsniveaus im Laufe der menschlichen Evolution
[Zeitschriftenartikel]

Langner, Günther

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-32160

Weitere Angaben:
Abstract Der Beitrag befasst sich mit dem Problem 'alternder Gesellschaften' mit zunehmender Lebenserwartung der Durchschnittsbevölkerung. Von den meisten Demographen wird heutzutage allerdings bezweifelt, dass alternde Gesellschaften eine notwendige Konsequenz aus dem Rückgang der Mortalitätsrate und einer erhöhten Lebenserwartung sind, sondern der wesentliche Grund wird in der geringeren Fruchtbarkeitsrate gesehen. Somit kann gefolgert werden, dass Variationen in der Fruchtbarkeit einer Gesellschaft mehr Signifikanz für die Altersstruktur besitzen als Variationen in der Sterblichkeit. Diese, auf dem Neo-Malthusianismus beruhende These wird hier untersucht. Auf der Basis von Coale und Demenys Tabellen der 'stabilen Bevölkerung' werden Schlussfolgerungen aus der historischen Interpretation von grundlegenden Annahmen über stabile Populationen vorgetragen, ergänzt durch relevante Ergebnisse der historischen Demographie. Auf der Grundlage von Weltbevölkerungsstatistiken wird außerdem ein Modell der absoluten Fruchtbarkeitsraten für alle Stufen der Lebenserwartung für die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelt. Die Untersuchungen zeigen, dass der Stand der Fruchtbarkeit einer bestimmten Population funktional abhängig ist von dem Grad der Lebenserwartung. (ICH)

''Aging societies' with increasing life expectancies of the average of all their members are facts in modern history that are disputed by nobody. What is disputed by the most renowned names in demography, however, is that aging populations are a consequence of the fall in mortality and thus the increase in life expectancy. It is claimed that the principle reason for 'aging' is to be found in a drop in fertility. In this sense today's demographers regard as a standard result: 'Variations in fertility are of more significance for the age structure of populations than variations in mortality.' In the following paper this thesis, which is based on a neo-Malthusian interpretation of the role of fertility in the demographic process, will be questioned.' (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter old age; aging; population; demography; development; fertility; historical development; life expectancy; mortality; twentieth century
Klassifikation Medizinsoziologie; Bevölkerung; Sozialgeschichte, historische Sozialforschung
Methode Grundlagenforschung; Theoriebildung; historisch
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 1996
Seitenangabe S. 24-55
Zeitschriftentitel Historical Social Research, 21 (1996) 4
ISSN 0172-6404
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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