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Jugend und Kriegsgefahr: welchen Einfluss haben demografische Veränderungen auf die Entstehung von Konflikten?

[Forschungsbericht]

Kröhnert, Steffen

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-321595

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung
Abstract "Das große Bevölkerungswachstum vieler Entwicklungsländer im letzten Viertel des vergangenen Jahrhunderts zeigt heute eine Spätfolge: Einen 'youth bulge', einen hohen Anteil junger Erwachsener an der Gesamtbevölkerung. Derzeit steht eine Rekordzahl von 1,2 Milliarden Jugendlicher zwischen zehn und 19 Jahren vor dem Eintritt ins Erwachsenenalter. Nach Zahlen der Vereinten Nationen lebt rund ein Viertel davon in extremer Armut. Manche Kriegsursachen-Forscher sehen in diesem Jugend-Überschuss ein erhebliches Konfliktpotential. Denn in vielen Ländern findet sich für die große Zahl junger Menschen kein angemessener Platz in der Gesellschaft. Die vorliegende Untersuchung überprüft diese These anhand demografischer Daten aus 159 Ländern und aller registrierten Kriege zwischen 1950 und 2000. 'Youth bulges' stellen demnach lediglich einen demografischen Stressfaktor unter vielen anderen dar. 'Youth bulges' liefern keine monokausale Erklärung für das Entstehen von Konflikten." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter conflict; conflict potential; population development; adolescent; young adult; war; demographic factors; developing country; age structure
Klassifikation Friedens- und Konfliktforschung, Sicherheitspolitik; Bevölkerung
Methode empirisch; empirisch-quantitativ
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2004
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 21 S.
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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