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Swedes in barbary captivity: the political culture of human security, circa 1660-1760

Schweden in Gefangenschaft der Barbaresken: die politische Kultur humaner Sicherheit, circa 1660-1760
[Zeitschriftenartikel]

Oestlund, Joachim

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-321325

Weitere Angaben:
Abstract "This article aims to present a specific form of 'Human Security' during the Early Modern era. As a case study, the relationship between Sweden and the North African states will be put forward. The Swedish maritime expansion in the Mediterranean during the 17th century resulted in insecurity for the men who manned the ships when they became targets for Muslim corsairs from North Africa. This article explores how the Swedish state responded to the threat towards its seamen during a period of 100 years (1660-1760). The Kingdom not only reacted militarily or diplomatically towards this threat. Intense attention was also paid to humanitarian aspects on the level of the individual. The state tried several preventative measures to reduce the risk of captivity and installed a nation-wide ransoming system. The article highlights the complex relationship between state security and human security and shows how cultural values, economy, institutions and international politics also give form and substance to the praxis of the 'Production of Human Security'." (author's abstract)

"In diesem Artikel wird einer frühneuzeitlichen Form von 'Humaner Sicherheit' nachgegangen. Als Fallstudie dienen hierbei die Beziehungen zwischen Schweden und den nordafrikanischen Staaten. Die Ausdehnung der Schifffahrt Schwedens in das Mittelmeer während dem 17. Jahrhundert führte für die Schiffsbesatzungen zu einem höheren Risiko, von muslimischen Korsaren aufgebracht zu werden. In diesem Artikel sollen die Reaktionen des schwedischen Staates auf diese Bedrohung während eines Zeitraumes von etwa 100 Jahren (1660-1760) präsentiert werden. Das Königreich reagierte nicht nur auf der diplomatischen oder militärischen Ebene. 'Humanitäre' Aspekte spielten ebenfalls eine wichtige Rolle. Der Staat versuchte auf verschiedenste Weisen, das Risiko der Gefangenschaft zu reduzieren und errichtete zudem ein Freikaufssystem, welches das gesamte Königreich umfasste. Im Artikel soll insbesondere das komplexe Beziehungsgeflecht zwischen staatlicher und humaner Sicherheit herausgearbeitet werden, wie auch gezeigt werden, in wie weit kulturelle Werte, Mentalitäten und Wissen die Praxis der 'Produktion von humaner Sicherheit' beeinflussen." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter North Africa; developing country; Africa; knowledge; historical analysis; bilateral relations; national state; Protestantism; national security; risk; human security; shipping; Muslim; political culture; Mediterranean region; mentality; Sweden
Klassifikation internationale Beziehungen, Entwicklungspolitik; Sozialgeschichte, historische Sozialforschung
Methode historisch
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2010
Seitenangabe S. 148-163
Zeitschriftentitel Historical Social Research, 35 (2010) 4
Heftthema Die Produktion von Human Security in Vormoderne und Zeitgeschichte
ISSN 0172-6404
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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