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"Human security" and the challenge of automobile and road traffic safety: a cultural historical perspective

Die UN-Agenda zur menschlichen Sicherheit und die Herausforderungen der Verkehrssicherheit aus kulturhistorischer Perspektive
[Zeitschriftenartikel]

Saupe, Achim

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-321306

Weitere Angaben:
Abstract "The worldwide enhancement of road traffic safety is one aspect of the UN agenda on 'human security'. The article examines the history of road traffic safety and the development of automobile safety technologies since the mid twentieth century with a strong focus on West Germany. From a historical perspective there are two reasons why the UN agenda includes the enhancement of road traffic safety. Firstly the development of road traffic safety is a 'success story' in industrialized countries even though there are still high death rates globally. Secondly, the enhancement of road safety is linked to advanced civil societies with all their stakeholders, and strengthening civil society is a key concern of the UN worldwide. Beyond that, automobility is a symbol of modernity. Discourses about automobile safety inform us about the conceptions and regulation of individual freedom and security in different societies. Moreover, new safety technologies such as the safety belt modify the interactions between human beings and machines and thus the idea of freedom, autonomy and responsibility." (author's abstract)

"Die weltweite Verbesserung der Verkehrssicherheit ist Teil der UN-Agenda zur 'menschlichen Sicherheit'. Der Artikel beleuchtet die Geschichte der Verkehrssicherheit und der Einführung neuer Sicherheitstechnologien seit der Mitte des 20. Jahrhunderts mit einem Schwerpunkt auf Entwicklungen und Debatten in der Bundesrepublik Deutschland. Zwei historische Gründe lassen sich erkennen, warum die Verkehrssicherheit in das UN-Konzept aufgenommen wurde: Erstens ist trotz der heute noch weltweit gravierenden Zahl von Verkehrstoten die Verbesserung der Verkehrssicherheit in den westlichen Industrienationen eine 'Erfolgsgeschichte'. Zweitens steht die Verbesserung der Verkehrssicherheit in einem engen Zusammenhang mit der Ausbildung moderner Zivilgesellschaften. Automobilität ist darüber hinaus ein Symbol der Moderne. Anhand der Diskurse über automobile Sicherheit lassen sich unterschiedliche Gesellschaftskonzeptionen und der Wandel der Regulierung von individueller Freiheit und Sicherheit verfolgen. Neue Sicherheitstechnologien, wie etwa der Sicherheitsgurt, implizieren zudem eine veränderte Beziehung zwischen Mensch und Maschine und geben Aufschluss über den Wandel der Vorstellung von Freiheit, Autonomie und Verantwortung." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter historical development; technology; security; motor vehicle; automobile industry; Federal Republic of Germany; discourse; morality; UNO; cultural history; risk society; human security; traffic safety; road traffic
Klassifikation Sozialgeschichte, historische Sozialforschung; Technikfolgenabschätzung
Methode deskriptive Studie; historisch
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2010
Seitenangabe S. 102-121
Zeitschriftentitel Historical Social Research, 35 (2010) 4
Heftthema Die Produktion von Human Security in Vormoderne und Zeitgeschichte
ISSN 0172-6404
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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