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Labour market entry of migrants in Germany: does cultural diversity matter?

Arbeitsmarktzugang von Migranten in Deutschland: ist kulturelle Diversität von Bedeutung?
[Arbeitspapier]

Haas, Anette; Damelang, Andreas

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-320089

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)
Abstract "This paper provides an analysis of the labour market entry of migrant youth in Germany after completion of an apprenticeship. We are particularly interested in the impact of local cultural diversity on a successful career start. Focusing on the cohort of people completing apprenticeships in 2000, we distinguish between Turks, citizens of former Yugoslavia, EU15 migrants and other migrants compared with Germans as the reference group. A multinomial probit model reveals that Turkish apprentices and those from the other migrant groups have a significantly lower probability of transition into the primary labour market, whereas EU15 migrants do not differ from Germans in this respect. In addition to controlling for individual and firm characteristics as well as occupation, we explicitly include regional characteristics. Our results show that if there is a high level of cultural diversity, young migrants will find employment more easily. In contrast to other studies which emphasize the impact of friends and family ties, we conclude that networks and information flows which are not restricted to an individual's own ethnic group increase the likelihood of finding a job." (author's abstract)

Der Beitrag analysiert den Arbeitsmarktzugang von jugendlichen Migranten in Deutschland nach Abschluss ihrer Lehrzeit. Dabei gilt das besondere Interesse der Auswirkung lokaler kultureller Verschiedenheit auf den erfolgreichen Start einer beruflichen Karriere. Der Fokus liegt auf einer Bevölkerungskohorte, die im Jahre 2000 ihre Lehre abgeschlossen hat; dabei wird zwischen Türken, Bürgern des früheren Jugoslawien, Migranten aus Ländern der EU15 und anderen Migranten unterschieden. Diese werden mit einer aus Deutschen bestehenden Referenzgruppe verglichen. Ein multinominales Probitmodell zeigt, dass für türkische Lehrlinge und für Lehrlinge der anderen Migrantengruppen eine signifikant niedrigere Wahrscheinlichkeit des Übergangs in den ersten Arbeitsmarkt besteht, wohingegen sich Migranten aus den EU15 Ländern in dieser Hinsicht nicht von Deutschen unterscheiden. Um zusätzlich den Einfluss individueller, unternehmensbezogener und auch beruflicher Merkmale zu überprüfen, werden explizit regionale Faktoren in die Analyse einbezogen. Die Ergebnisse zeigen, dass junge Migranten umso leichter eine Anstellung finden, je höher der Level der kulturellen Verschiedenheit ist. Im Gegensatz zu anderen Untersuchungen, die die Bedeutung freundschaftlicher und familiärer Verbindungen betonen, kommt die Analyse zu dem Schluss, dass Netzwerke und Informationsflüsse, die nicht auf die jeweils eigene ethnische Gruppe beschränkt sind, die Wahrscheinlichkeit einen Job zu finden verbessern. (IAB)
Thesaurusschlagwörter Federal Republic of Germany; migrant; immigration; labor market; labor market trend; labor market policy; adolescent; cultural factors; deprivation; cultural integration; cultural diversity; social network
Klassifikation Arbeitsmarktforschung; Migration
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2007
Erscheinungsort Nürnberg
Seitenangabe 31 S.
Schriftenreihe IAB Discussion Paper: Beiträge zum wissenschaftlichen Dialog aus dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 18/2007
Status Veröffentlichungsversion
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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