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The process of cognitive distance : a quantitative analysis of some aspects of historical culture

Der Prozeß der kognitiven Distanz ; eine qualitative Analyse einiger Askpekte historischer Kultur
[Zeitschriftenartikel]

Pollmann, Thijs

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-31781

Weitere Angaben:
Abstract Das menschliche Zeitbewußtsein für Ereignisse der historischen Vergangenheit wird mit Hilfe eines kognitiven Ansatzes untersucht. Dabei werden Historiker und Nicht-Historiker unterschieden. Bei den Historikern wird auf die Software-Version der 'Historical Abstracts' zurückgegriffen und die Häufigkeit der Zeit-Deskriptoren analysiert. Bei den Nicht-Historikern wird auf große Textsammlungen, vor allem den 'British National Corpus' zurückgegriffen und die Häufigkeit der Nennung von Jahreszahlen analysiert. So wird das Interesse beider Gruppen an den verschiedenen historischen Abschnitten im Zeitraum 1450-1990 als quantitative Verteilung grafisch dargestellt. Hierin zeigen beide Gruppen ähnliche Ergebnisse. Das Interesse an vergangenen Zeitabschnitten geht in dem Maß zurück, wie der Abstand zur Gegenwart wächst. Die Geschwindigkeit, mit der dieser Abstand zunimmt, wird mathematisch als inverse Funktion charakterisiert. Als Erklärung wird ein natürlicher Prozeß der kognitiven Distanz vorgeschlagen. Insgesamt wird deutlich, daß es bei wachsendem Zeitabstand für den Menschen immer schwieriger wird, Vergangenheit und Gegenwart miteinander zu verbinden. (prf)

'The aim of this paper is to present some quantitative insight into the attention of both historians and non-historians to the past. The analysis is based on the frequency in which appear years in large text corpora and bibliographical time-descriptors as specified by the software of the electronic version of Historical Abstracts. The distribution of the attention to different parts of the past will appear to be remarkably similar for the two groups. We find an ever decreasing attention to the past as distance to the present is growing. The speed of this decline might be characterized mathematically as an inverse-function. This might probably be explained by a natural process of cognitive distance (Pollmann 1998). The larger the distance in time, the more difficult it is for the human mind to establish a relation between (an aspect of) the past and the present.' (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter consciousness; research approach; present; historical consciousness; history instruction; science of history; Great Britain; historian; historical development; cognition; time
Klassifikation Wissenssoziologie; Allgemeine Psychologie; Geschichte
Methode empirisch; empirisch-quantitativ; historisch
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 1998
Seitenangabe S. 79-93
Zeitschriftentitel Historical Social Research, 23 (1998) 4
ISSN 0172-6404
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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