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Entrepreneurship and the role of government in post-socialist economies : some institutional challenges

Unternehmen und die Rolle des Staates in postsozialistischen Wirtschaften: einige institutionelle Herausforderungen
[Zeitschriftenartikel]

Smallbone, David; Welter, Friederike

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-310441

Weitere Angaben:
Abstract "Der Artikel behandelt drei miteinander zusammenhängende Themen: die regionale Dimension der Entwicklung von Institutionen und Unternehmenspolitik, den sozialen Dialog und Governance, welche eine enorme Herausforderung in Ländern bedeuten, die über keine Traditionen der Selbstverwaltung der Wirtschaft verfügen; und das Thema der Regulierung in Zusammenhängen, in denen das Verhältnis des Staates zur Wirtschaft zunächst neu definiert werden muss. Das empirische Material, auf das sich der Artikel bezieht, stammt aus einer Reihe von eigenen Forschungsarbeiten der Autoren in Ländern wie Polen, den baltischen Staaten, Russland, Weißrussland, der Ukraine, Usbekistan und Moldawien. Marktwirtschaftliche Reformen erfordern einen fundamentalen Wechsel in der Rolle des Staates, da die staatlichen Aufgaben in der Planung und Allokation von Ressourcen, als Preissetzer, als Eigentümer und Finanzier von Unternehmen abgelöst werden von der Notwendigkeit, privates Unternehmertum zu regulieren und zu ermöglichen, mit allem was dazu gehört. Nicht überraschend variieren die Erfahrungen der osteuropäischen Transformationsländer in dieser Hinsicht, trotz der Tatsache, dass sie auf eine gemeinsame sozialistische Vergangenheit zurück blicken können. Diese Erfahrungen, die in diesem Artikel beschrieben werden, reflektieren Unterschiede in der Einstellungen der Regierungen zu den Marktreformen wie auch im Wissen und den Ressourcen, die den jeweiligen Staaten zur Verfügung stehen, um Reformen voranzutreiben. In denjenigen zentral- und osteuropäischen Ländern, die kürzlich der EU beigetreten sind, hat der Beitrittsprozess zusätzliche Anstöße auf dem Weg zur Marktwirtschaft gegeben. Dagegen hat sich in vielen Ländern der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten der Reformprozess verzögert, hauptsächlich aufgrund des fehlenden Willens von staatlicher Seite, adäquate Rahmenbedingungen für unternehmerische Aktivitäten zu schaffen. Privates Unternehmertum existiert unter solchen Bedingungen trotz der staatlichen Wirtschaftspolitik und staatlicher Aktionen, allerdings sind produktive unternehmerische Aktivitäten stark eingeschränkt und unternehmerisches Verhalten notgedrungen beeinflusst und bestimmt von institutionellen Defiziten." (Autorenreferat)

"The paper focuses on three interrelated themes: the regional dimensions of institutionalization and entrepreneurship policies; dialogue and governance issues, which present enormous challenges in a situation where there is no recent tradition of self-governing organizations; and regulation, in a context where the role of the state in relation to business needs to be redefined. The data used are drawn from a number of studies of entrepreneurship in countries that include Poland, the Baltic States, Russia, Belarus, Ukraine, Uzbekistan and Moldova. The process of market reform requires a fundamental shift in the role of the state in the economy, as government replaces its roles as planner of resource allocation and price setter, owner and financier of enterprise activity through subsidies and transfers, with a role as regulator and facilitator of private enterprise activity, with all that involves. Not surprisingly, the experience in this regard has varied considerably between countries, despite the fact that they may share a common socialist heritage. The contrasting experience described in the paper reflects differences in the level of commitment to market reforms, as well as in the knowledge and resources available to the state to implement what is required. For countries from Central and Eastern Europe that have recently joined the EU, the process of Accession gave added impetus to the ongoing process of market reform. By contrast, in many of the CIS, the process of market reform has stalled, essentially because of a lack of recognition and commitment on the part of the state to creating the conditions to enable entrepreneurs to fulfill their role as generators of wealth and drivers of economic development. In such conditions, private businesses exist despite the policies and actions of government, although the extent of productive entrepreneurship is limited and the behavior of entrepreneurs necessarily shaped by institutional deficiencies." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter company policy; developing country; economic policy; reform; post-socialist country; Baltic States; USSR successor state; exertion of government pressure; Uzbekistan; Europe; Eastern Europe; transformation; international comparison; market economy; economy; Poland; governance; Russia; entrepreneur; Central Asia; institutional factors; Ukraine; Belorussia; joining the European Union; entrepreneurship
Klassifikation Volkswirtschaftstheorie; Wirtschaftspolitik
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2010
Seitenangabe S. 320-333
Zeitschriftentitel Historical Social Research, 35 (2010) 2
ISSN 0172-6404
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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