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Organisierte Extremismen im vereinten Deutschland : Gefahrenpotentiale im Vergleich

Organized extremisms in the united Germany : comparison of potential dangers
[Zeitschriftenartikel]

Backes, Uwe

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-309473

Weitere Angaben:
Abstract 'Der Beitrag zeichnet die Entwicklung organisierter politischer Extremismen (Links-, Rechtsextremismus, politisch-religiöser Fundamentalismus) u.a. anhand von Wahlergebnissen und Mitgliederzahlen nach und erörtert deren Gefahrenpotential für den Bestand des demokratischen Verfassungsstaates. Sowohl legal operierende als auch militante/ gewaltorientierte Formationen werden behandelt und einem systematischen Vergleich unterzogen. Im Gegensatz zu den Befürchtungen der Demokratiegründer geht von keiner Variante des politischen Extremismus eine ernste Bedrohung für den Bestand des demokratischen Verfassungsstaates aus. Angesichts der in der deutschen Bevölkerung verbreiteten Verdrossenheit gegenüber der politischen Klasse dürfte dieser erfreuliche Befund indes nur dann in überschaubarem Rahmen in die Zukunft hinein verlängert werden können, wenn es gelingt, die Reformfähigkeit des in vielen Bereichen verkrusteten Systems (Stichwort: Politikblockade) nachhaltig zu stärken.' (Autorenreferat)

'The article outlines the development of organized forms of political extremism (left-wing and right-wing extremism, political and religious fundamentalism) with reference to such factors as election results and member counts, and discusses them as a potential threat to the continued existence of the democratic constitutional state. Both legally acknowledged parties and militant formations advocating the use of violence are discussed and subjected to systematic comparison. Contrary to the fears of the founders of democracy in Germany, none of the various forms of political extremism represent a serious threat for the continued existence of the democratic constitutional state. But in view of the widespread resentment of the 'political class' in large sectors of the German population, there are dangers in assuming that the gratifyingly high degree of stability achieved by the German constitutional state will automatically and inevitably live on into the future. This will only be the case if it is possible to substantially strengthen the reform potential of a system that in many instances has become hidebound.' (author's abstract)|
Thesaurusschlagwörter Federal Republic of Germany; left-wing radicalism; islamism; right-wing radicalism; fundamentalism
Klassifikation politische Willensbildung, politische Soziologie, politische Kultur
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2004
Seitenangabe S. 77-107
Zeitschriftentitel Totalitarismus und Demokratie, 1 (2004) 1
ISSN 1612-9008
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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