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"Und da kann man nicht plötzlich volkseigen umdenken" : Wirtschaften zwischen Gewinnorientierung und Verstaatlichung ; Firmengeschichte eines Mittelständlers in der DDR

"And you can't suddenly rethink along state ownership lines in this case" : management between profit orientation and nationalization; history of a medium-sized company in the GDR
[Zeitschriftenartikel]

Schlegelmilch, Cordia

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-30507

Weitere Angaben:
Abstract 'Im Mittelpunkt des Textes steht die biographische Fallstudie eines mittelständischen Unternehmers aus der DDR. Er hat alle Etappen der Verstaatlichung seines Betriebs miterlebt und nach der Wiedervereinigung sein Unternehmen wiedererhalten. Diese Biographie macht deutlich, dass die politischen und wirtschaftlichen Umgestaltungsmaßnahmen der DDR-Führung nicht zum völligen Verschwinden des traditionellen Wirtschaftsbürgertums geführt haben. Unabhängig von der ökonomischen Enteignung konnten ehemalige Betriebsbesitzer das Betriebsgeschehen im verstaatlichten Unternehmen weiterhin beeinflussen. Viele milieuspezifische habituelle und kulturelle Distinktionen haben sich in einer Gemeinde latent erhalten können. Nach 1989 konnten die in der DDR politisch überformten oder eingefrorenen sozialen Unterschiede und Milieus zum Teil eine neue Dynamik entfalten. Ressourcen mussten längst nicht alle neu erworben, sondern lediglich reaktiviert werden. Die Fallstudie ist Teil einer umfassenden ethnographischen Längsschnittstudie über die über die Veränderung von Biographien und des Alltagslebens nach der Wende in der Stadt Wurzen (Sachsen).' (Autorenreferat)

'The focus of this text lies on the biographic case study of a middle class entrepreneur in the former GDR. He has been witness to all stages of the nationalisation of his business as well as to the process of re-privatization after the German reunification. This biography shows that the economical and political remodelling by the GDR government did not amount to the complete disappearance of the traditional economic bourgeoisie. In spite of economic expropriation the former owners were able to influence proceedings in the nationalised companies. Consequently, many milieu-specific, habitual and cultural characteristics could be maintained latently in that community. After 1989 the social differences and milieus which had been politically remoulded or frozen in the GDR were able in part to develop a new dynamic. New resources did not have to be sought out, but the existing ones merely reactivated. The case study is part of a comprehensive ethnographic longitudinal survey focusing on the changing of biographies and everyday-life in the city of Wurzen (Saxony) after the reunification.' (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter German Democratic Republic (GDR); historical development; life career; medium-sized firm; privatization; entrepreneur; transfer from private to state ownership
Klassifikation Wirtschaftssoziologie; Sozialgeschichte, historische Sozialforschung
Methode empirisch; empirisch-qualitativ; historisch
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2005
Seitenangabe S. 96-129
Zeitschriftentitel Historical Social Research, 30 (2005) 2
ISSN 0172-6404
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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