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Who is targeted by One-Euro-Jobs? A selectivity analysis

Auf wen zielen die Ein-Euro-Jobs? Eine Selektionsanalyse
[Arbeitspapier]

Hohmeyer, Katrin; Jozwiak, Eva

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-294194

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)
Abstract "In 2005 major reforms of the means-tested unemployment benefit system were implemented in Germany. One element of the reforms was to activate benefit recipients by a workfare programme, the so-called One-Euro-Job programme. More than 600,000 benefit recipients entered this programme in the year 2005. This paper investigates for a sample of means-tested unemployment benefit recipients the selection into One-Euro-Jobs in spring 2005 with the help of binary probit models. As there are substantial gender and regional effects, we estimate the selection equations for men and women in East and West Germany separately. Women have a lower probability of participating if they have a child under the age of three, whereas this makes no difference for men. Then, we find that young adults below 25 years begin a One-Euro-Job with a higher probability than other age groups. Moreover, special target groups such as individuals with migration background are not promoted with One-Euro- Jobs. They participate with a lower probability than Germans without migration background. Overall, we conclude that a concentration on defined target groups cannot be observed. To analyse the sizable differences in participation probabilities of women in East and West Germany a Blinder-Oaxaca decomposition of effects is applied. It turns out that the differences can partly be traced back to characteristics such as qualification and employment history and to the availability of child care facilities." (author's abstract)

Ein-Euro-Jobs stehen seit Einführung des SGB II im Jahre 2005 als ein Instrument zur Verfügung, mit dem Arbeitslosengeld II-Bezieher aktiviert werden sollen. Sie wurden in großem Umfang eingeführt, bereits im ersten Jahr gab es mehr als 600.000 Zugänge. Dieses Papier untersucht die Selektion in Ein-Euro-Jobs für eine Stichprobe von arbeitslos gemeldeten Arbeitslosengeld II-Empfängern im Frühjahr 2005 mit der Hilfe von binären Probit-Modellen. Um die Unterschiede in den Teilnahmewahrscheinlichkeiten von ost- und westdeutschen Frauen zu analysieren, wird eine Blinder-Oaxaca-Zerlegung angewendet. Während Frauen eine geringere Teilnahmewahrscheinlichkeit haben, wenn sie ein Kind unter drei Jahren haben, macht dies für Männer keinen Unterschied. Arbeitslose unter 25 Jahren sind eine Hauptzielgruppe von Ein-Euro-Jobs und weisen eine höhere Teilnahmewahrscheinlichkeit auf als andere Altersgruppen. Andere potentielle Zielgruppen von Ein-Euro-Jobs wie Personen mit Migrationshintergrund werden hingegen nicht verstärkt gefördert. Es zeigt sich, dass die unterschiedliche Teilnahmewahrscheinlichkeit von Frauen in Ost- und Westdeutschland zum Teil durch Unterschiede in den Eigenschaften - wie Qualifikation und Erwerbshistorie - der Frauen in beiden Regionen erklärt werden kann, zum Teil aber auch durch Unterschiede in der Verfügbarkeit von Kindertagesstättenplätzen. (IAB)
Thesaurusschlagwörter employment opportunity; participant; selection; structure; unemployed person; woman; man; adolescent; foreign worker; parents; age structure; Federal Republic of Germany
Klassifikation Arbeitsmarktforschung; Arbeitsmarktpolitik
Methode empirisch; empirisch-quantitativ
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2008
Erscheinungsort Nürnberg
Seitenangabe 44 S.
Schriftenreihe IAB Discussion Paper: Beiträge zum wissenschaftlichen Dialog aus dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 8/2008
Status Preprint; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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