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Die Trennung als Übergangsritual und als ritualisierte Praxis

Separation as a temporary ritual and as ritualized practice
[Zeitschriftenartikel]

Burkart, Günter; Koppetsch, Cornelia

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-291297

Weitere Angaben:
Abstract 'Der Beitrag wirft die Frage auf, in welcher Weise der Prozeß der Trennung von (Ehe-)Partnern ritualisiert ist. Der Antwortversuch stützt sich auf Konzepte aus verschiedenen Theorie-Richtungen, die vor allem eines gemeinsam haben: Die Betonung der nicht-diskursiven, der prä-reflexiven Ebene der Praxis, die auch im Ritual-Begriff der Ethnologie angepeilt ist. Dahinter steht die Auffassung, daß Rituale auch in der modernen Gesellschaft wichtiger sind als es die kognitiv-rationalen Mainstream-Theorien glauben. Der Beitrag verfolgt damit auch die Absicht, die Familien- und Paarforschung wieder stärker an theoretische Diskussionen anzubinden, die in der Familienforschung der letzten Jahre immer mehr vernachlässigt wurden. Für die Thematik bietet sich zunächst der einfache Ritualbegriff der Ethnologie an. Es wird argumentiert, daß heutzutage der Lebenslauf stärker durch einen Wechsel von Lebensformen geprägt ist als früher. Dies macht Übergangsrituale wichtiger. Das Modell des Übergangsrituals von van Gennep und Turner wird auf den Prozeß der Trennung angewandt. In einem zweiten Argumentationsstrang wird behauptet, daß unabhängig von den Übergangsritualen die Praxis stärker ritualisiert ist als gewöhnlich angenommen wird. Daher benötigt man zusätzlich zum Begriff des Übergangsrituals einen komplexeren Begriff der ritualisierten Praxis. Es wird gezeigt, daß Trennungsprozesse stärker durch ritualisierte Praxis geprägt sind als durch Diskurse und rationale Strategien.' (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter Federal Republic of Germany; life career; marriage; divorce; ritual; rationality
Klassifikation Familiensoziologie, Sexualsoziologie; Kultursoziologie, Kunstsoziologie, Literatursoziologie; Sozialwesen, Sozialplanung, Sozialarbeit, Sozialpädagogik
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 1998
Seitenangabe S. 31-52
Zeitschriftentitel Zeitschrift für Familienforschung, 10 (1998) 2
ISSN 1437-2940
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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