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Kriegserinnerungen in zwei Dörfern der Toskana : vom autobiographischen zum sozialen Gedächtnis

War memories in two Tuscan villages: from autobiographical to social memory
[Zeitschriftenartikel]

Cappelletto, Francesca

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-289231

Weitere Angaben:
Abstract 'Der Beitrag analysiert erzählte Erinnerungen an Massaker, die deutsche Truppen in zwei Dörfern der Toskana während des Zweiten Weltkriegs verübt haben. Er untersucht die Mechanismen der Konstruktion eines Gruppengedächtnisses, wobei sowohl die soziale als auch die emotionale Seite der Erinnerungen beleuchtet wird. Ausgehend von Maurice Blochs These, dass es zwischen den Repräsentationen des autobiographischen und des historischen Gedächtnisses keine Unterschiede gibt, werde ich zu zeigen versuchen, dass die visuellen Bilder, die mit früheren traumatischen Erfahrungen assoziiert sind, eine zentrale Rolle beim Erzählen spielen und so den Übergang zwischen privaten und öffentlichen Erinnerungen erleichtern. Indem ich Erinnerung als eine Form des mit symbolischen Inhalten gefüllten intersubjektiven Wissens betrachte, statt als einstimmiges, kollektives Unterfangen, vertrete ich eine Sichtweise, die unterschiedliche Disziplinen zu integrieren versucht.' (Autorenreferat)

'The article analyses narratives of massacres by German troops in two villages in Tuscany during the Second World War. It explores the mechanisms of construction of group memory, considering the recollections from the perspective of both their social patterning and their emotional quality. Working from Maurice Bloch's assertion that there is no difference between the representations of autobiographical memory and those of historical accounts, I argue that visual imagery associated with past traumatic experience is a fundamental part of oral narratives, and facilitates the passage from personal to public memories. Treating memory as a form of intersubjective knowledge endowed with symbolic content, rather than as a unanimous, collective endeavour, I argue for an approach that integrates different disciplinary theories.' (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter emotionality; reminiscence; memory; Italy; collective knowledge; war crime; trauma; World War II
Klassifikation Allgemeine Psychologie; Sozialgeschichte, historische Sozialforschung
Methode empirisch; empirisch-qualitativ; historisch
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2006
Seitenangabe S. 7-34
Zeitschriftentitel Psychologie und Gesellschaftskritik, 30 (2006) 2
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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