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Transdifferente Positionalitäten als Manifestationen biografischer Grenzerfahrungen

Transdifferent positionings as manifestations of biographical border crossings
[Zeitschriftenartikel]

Kalscheuer, Britta

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-287433

Weitere Angaben:
Abstract 'Im Rahmen des Beitrages wird das Konzept der transdifferenten Positionalität vorgestellt und in den Diskussionszusammenhang 'Identitäten im Zwischenraum' gestellt. Transdifferente Positionalitäten nehmen biographische Grenzgänger ein, welche die Erfahrung kultureller Mehrfachzugehörigkeit machen. Sie sind eine ambivalente Erfahrung, insofern sie einerseits erlitten werden, andererseits aber neue Möglichkeiten eröffnen. Im Unterschied zu Breinig und Lösch wird das Konzept der transdifferenten Positionalität jedoch nicht auf kulturelle Grenzgänger beschränkt, sondern lässt sich auch auf Transsexuelle, transplantierte Menschen, Menschen mit Nahtoderfahrungen sowie allgemein Erfahrungen an der Grenze von Vernunft und Unvernunft anwenden, wie literarische Beispiele belegen. Als größte Errungenschaft des Konzeptes wird dabei angesehen, dass es eine präzisere Fassung von Identitäten im Zwischenraum erlaubt.' (Autorenreferat)

'In this article the author presents the concept of transdifferent positioning and integrate it in the discussion of 'in-between-identities'. Especially biographical border crossers with experiences of multiple cultural belongings develop a transdifferent positioning. Transdifferent experiences are ambivalent in nature, because on the one hand they make people suffer, but on the other hand they open up new possibilities of living. In contrast to the founders of the term transdifference, Breinig and Lösch, the author does not limit the concept to experiences of multiple cultural belonging, but extend it to experiences of transsexuality, transplantation, near-death experiences and experiences at the edge of rationality. All these experiences are illustrated by literary examples. As a result, it can be stated that the concept of transdifference contributes to an improved understanding of 'in-between-identities'.' (author's abstract)|
Thesaurusschlagwörter experience; biography; organ transplant; identity; body; reception; transsexualism; death; reason; delusion; life; ambivalence
Klassifikation Entwicklungspsychologie
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2007
Seitenangabe S. 7-57
Zeitschriftentitel Psychologie und Gesellschaftskritik, 31 (2007) 2/3
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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