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Music and artistic artefacts: symbols of Rohingya identity and everyday resistance in borderlands

Musik und künstlerische Artefakte: Symbole der Rohingya-Identität und täglicher Widerstand in der Grenzregion
[Zeitschriftenartikel]

Farzana, Kazi Fahmida

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-286908

Weitere Angaben:
Abstract "This study looks at the creation of music and art by Rohingya refugees in Bangladesh as a symbol of social resistance and identity. Ethnographic research on the Rohingyas' use of music and art suggests that these non-conventional means play an important role in communicating their coherent identity and expressing their resistance to the discrimination and oppression experienced in their country of origin as well as in their exile in Bangladesh. This informal resistance is used to keep their memory alive, to transmit that history through verbal and visual expressions to the new generations, and to communicate information about themselves to outsiders. This article posits that these forms of expression, while suggestive of their identity and everyday resistance, occur mostly in an informal and indirect form, rather than in direct confrontation and protest. These informal means also reflect the Rohingyas' pragmatism and coping strategies for living in the borderlands." (author's abstract)

"Die vorliegende Studie untersucht die Bedeutung der Musik und Kunst der Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch als Symbole sozialen Widerstands und Ausdruck ihrer Identität. Ethnographische Forschungen zur Rohingya-Musik und -Kunst lassen darauf schließen, dass diese nicht-konventionellen Mittel eine wichtige Rolle bei der Vermittlung ihrer kohärenten Identität spielen und ihren Widerstand gegen Diskriminierung und Unterdrückung in ihrem Herkunftsland als auch im Exil in Bangladesch ausdrücken. Der informelle Widerstand wird dazu verwendet ihre Erinnerung lebendig zu halten, ihre Geschichte mittels verbaler und visueller Ausdrucksformen weiterzugeben sowie mit der jungen Generation und Außenstehenden Informationen über sich selbst zu teilen. Der Artikel postuliert, dass diese Ausdrucksformen - wenngleich suggestiv in ihrer Identität und im alltäglichen Widerstand - meist in informeller und indirekter Form auftreten und nicht mittels direkter Konfrontation und Protest. Die informellen Mittel spiegeln auch den Pragmatismus der Rohingyas und deren Bewältigungsstrategien für das Leben in der Grenzregion wider." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter Bangladesh; Myanmar; ethnic group; minority; refugee; resistance; cultural identity; art; music; oppression
Klassifikation Kultursoziologie, Kunstsoziologie, Literatursoziologie; Migration; Ethnologie, Kulturanthropologie, Ethnosoziologie
Methode deskriptive Studie
Freie Schlagwörter Music; Art; Rohingya Refugees; Bangladesh; Burma/ Myanmar; Rohingya-Flüchtlinge
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2011
Seitenangabe S. 215-236
Zeitschriftentitel ASEAS - Österreichische Zeitschrift für Südostasienwissenschaften, 4 (2011) 2
DOI http://dx.doi.org/10.4232/10.ASEAS-4.2-2
ISSN 1999-253X
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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