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The theoretical potential of website and newspaper data for analysing political communication processes

Das theoretische Potential von Webseiten und Zeitungen als Datenquellen für die Analyse politischer Kommunikationsprozesse
[Zeitschriftenartikel]

Baumgarten, Britta; Grauel, Jonas

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-286385

Weitere Angaben:
Abstract 'Der vorliegende Aufsatz vergleicht die Stärken und Schwächen von Webseiten und Zeitungen als Datenquellen für die Analyse politischer Kommunikationsprozesse. Als prozess-generierte Daten teilen beide Quellen mehrere Vor- und Nachteile, unterscheiden sich aber in Details, woraus spezifische theoretische Potentiale resultieren. Wir zeigen jeweils spezifische Verzerrungen, die bereits bei der Produktion aber auch durch die selektive Archivierung und Sicherung der Daten entstehen können. Des Weiteren unterscheiden wir jeweils spezifische Zugangswege zu den Quellen und Möglichkeiten, das Datenmaterial zu klassifizieren. Daran anknüpfend stellen wir die These auf, dass sich Zeitungen und Webseiten aufgrund der ihnen eigenen Qualitäten für bestimmte Fragestellungen mehr bzw. weniger eignen: Webseiten eignen sich 1. eher für die Analyse interpretativer Deutungsmuster, jedoch weniger zur Analyse politischer Diskurse; 2. eher für die Analyse marginalisierter Akteure, jedoch weniger zur Analyse von Machteliten und 3. eher für zeitlich begrenzte Fallstudien als für Längsschnittsanalysen. Für Zeitungen gilt jeweils das Gegenteil. Die Entscheidung für einen Datentyp ist letztlich aber auch von spezifischen Aspekten der Forschungsfrage abhängig. Der Aufsatz schließt mit einem Überblick über Charakteristiken und Möglichkeiten der beiden Datentypen, der dem Leser helfen soll, diese Merkmale beim Entwurf eines Forschungsdesigns zu berücksichtigen.' (Autorenreferat)

'This article compares the strengths and weaknesses of websites and newspapers as data sources for the analysis of political communication. Both are characterised as process-generated data and thus share various advantages and disadvantages but vary in detail. The authors argue that the theoretical potential of these data types in analysing political communication is unequal. They highlight the differences of the sources in production bias, selection bias, access to data and in the extent to which those two types of data can be classified. Based on these fundamental characteristics, the authors claim that the specific qualities of the data types recommend them for some kind of questions while disqualifying them for others. While websites tend to be more suitable for analysing interpretive frames of individual actors for political issues rather than political discourses, weak rather than strong actors, and for case studies with a narrow time frame rather than longitudinal analysis, the strengths of newspapers tend to be the reverse. Still, whether to use newspapers, websites, other data sources or a combination of sources depends largely on specific aspects of the research question. Their overview of characteristics and possibilities of websites and newspapers should help the reader to take these factors into account.' (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter newspaper; process-produced data; research approach; representation of interests; political communication; political actor; website
Klassifikation Kommunikationssoziologie, Sprachsoziologie, Soziolinguistik; Druckmedien; interaktive, elektronische Medien
Methode Grundlagenforschung; Methodenentwicklung
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2009
Seitenangabe S. 94-121
Zeitschriftentitel Historical Social Research, 34 (2009) 1
ISSN 0172-6404
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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