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Das Wohlbefinden der Väter und die Wochenarbeitszeit der Mütter

Well-being of fathers and weekly working hours of mothers
[Zeitschriftenartikel]

Spruijt, Ed; Duindam, Vincent

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-282906

Weitere Angaben:
Abstract 'In diesem Artikel wird der Zusammenhang zwischen dem Wohlbefinden der Väter und der Wochenarbeitszeit ihrer berufstätigen Partnerinnen untersucht. Vertreter der folgenden zwei Vätergruppen nahmen an der Studie teil: der moderne Vater, der Haushalts- und Familienaufgaben übernimmt und der traditionellere Vater, der oft Vollzeit arbeitet. Es zeigt sich, dass für beide Gruppen Folgendes gilt: Es besteht ein Zusammenhang zwischen der (relativen) Wochenarbeitszeit der Mütter und dem körperlichen und psychischen Wohlbefinden der Väter. In der Studie werden folgende zwei Hypothesen miteinander verglichen: Es besteht ein negativer Zusammenhang zwischen der tatsächlichen Wochenarbeitszeit der Frau und dem Wohlbefinden ihres Partners. Oder als zweite Hypothese: Diese Auswirkungen hängen mehr mit 'symbolischen' Faktoren zusammen, gemessen durch den relativen Anteil der Frau am Familieneinkommen oder durch die relative Stundenzahl, die sie berufstätig ist (die Wochenarbeitszeit der Frau im Vergleich zu der des Mannes). Beide Hypothesen wurden in der Studie bestätigt, die Hypothese des 'Unfulfilled Husband' (ihre relative Wochenarbeitszeit) wurde jedoch am meisten unterstützt. Finanzielle Faktoren spielen dabei eine weniger wichtige Rolle. Erwähnenswert ist außerdem, dass ein positiver Zusammenhang besteht zwischen der Wochenarbeitszeit erwerbstätiger Männer und ihrem körperlichen und seelischen Befinden.' (Autorenreferat)

'This investigation studies the relation between the well-being of fathers and the number of hours that their wives work outside the home. Two groups of fathers were involved in the investigation: the modern, caring fathers, and the more traditional fathers, who are often in full-time employment outside the home. It would appear to be true for both groups that the amount of hours their wives work, correlates negatively with the well-being of fathers both physically and mentally. Two hypotheses were compared: does the well-being of fathers correlate mainly with the actual absence of the wife, measured by the absolute number of hours that she works? Or does it correlate more with 'symbolic' factors, measured by her relative share in the family income or the relative number of hours that she works (her working hours compared with his). Confirmation was found for both hypotheses, but the unfulfilled husband hypothesis had the most support. Financial factors play a rather less important rote. Finally, it must be observed that the number of hours that men themselves work still has a positive correlation with their well-being.' (author's abstract)|
Thesaurusschlagwörter working week; working woman; mother; father; well-being; male homemaker; Netherlands
Klassifikation Familiensoziologie, Sexualsoziologie; Sozialpsychologie
Methode empirisch; empirisch-quantitativ
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2003
Seitenangabe S. 105-119
Zeitschriftentitel Zeitschrift für Familienforschung, 15 (2003) 2
ISSN 1437-2940
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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