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"You have a Farmville gift request" - Thesen zum Erfolg von Social Casual Gaming auf Facebook

[Zeitschriftenartikel]

Kinder, Katharina E.

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0228-201213072

Weitere Angaben:
Abstract "Farmville ist eines der beliebtesten Spiele auf Facebook und hat durch seinen Erfolg das Phänomen des 'Social Casual Gaming' in den Blickpunkt des Interesses gerückt. Die verschiedenen Erklärungsansätze zum Erfolg von Farmville behandeln im Wesentlichen die drei Aspekte soziale Beziehungen, Spielerfahrung und 'Casual Gaming'. Der folgende Beitrag fasst die Begründungen zum Erfolg von Farmville in der Literatur in Form von zehn Thesen zusammen und beleuchtet diese kritisch. Er zeigt zudem die Lücken bisheriger Forschung in Bezug auf die Beachtung der Perspektive der Nutzerinnen und Nutzer auf. Es wird so der zukünftigen Erforschung des Phänomens Farmville und Social Casual Gaming eine theoretische Grundlage zur Verfügung gestellt. Die bisherigen Erklärungsmodelle gehen davon aus, dass Spiele wie Farmville die Aufrechterhaltung sozialer Interaktionen erfordern und so als Fokuspunkte des Interesses und Zusammenkommens neuartiger 'Stämme' im Internet dienen. Gleichzeitig ermöglichen die Spiele - durch geschickte Designstrategien beförderte - kurzfristige Erlebnisse der eigenen Selbstwirksamkeit und ein unkompliziertes Eingliedern des Spielens ąnebenher' in den Alltag der Nutzenden. Der Tatsache, dass aus den Nutzungsstatistiken hervorgeht, dass die größte Gruppe der Spieler von Farmville weiblich und im Alter über 35 Jahren ist, ist in dieser Theoretisierung wenig beachtet worden. Gerade eine Betrachtung des Nutzungsalltags dieser Spielerinnen könnte jedoch erklären, welche Aspekte der Ermöglichung sozialer Beziehungen, des Spielerlebens und des Spielens 'nebenher' Social Casual Games so attraktiv machen." (Autorenreferat)

"Farmville is one of the most popular games on Facebook and its success has moved 'social casual gaming' into the focus of interest. The various attempts within the literature to explain Farmville's success mainly focus on the three aspects of sociality, play experience and casual gaming. The following contribution summarizes and critically discusses these explanations in the form of ten proposed theses. Current gaps within research regarding the users' viewpoint are identified. A theoretical basis is developed that is intended to serve as a foundation for future research of Farmville and social casual gaming. Existing explanatory models assume that games such as Farmville require the maintenance of social relationships and thus serve as focal points for gathering the new 'tribes' in the internet. At the same time the games enable - through clever design strategies - short term experiences of self efficacy and an uncomplicated integration of causal gaming into everyday life. Within these theories it has gained little recognition that user statistics show the largest group of Farmville players to be women over the age of 35. It is, however, exactly a look at the everyday circumstances of use for these women that could explain which aspects of enabling social relations, providing a play experience and facilitating casual gaming make social casual games so attractive." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter social network; Internet; online service; playing; social relations
Klassifikation interaktive, elektronische Medien
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2012
Seitenangabe 19 S.
Zeitschriftentitel kommunikation @ gesellschaft, 13 (2012) Sonderausgabe
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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