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Familiale Erziehung und Gewalterfahrungen : Hintergründe und Folgen der Viktimisierung

Family socialisation and experience of violence: factors and consequences of victimisation
[Zeitschriftenartikel]

Mansel, Jürgen

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-282495

Weitere Angaben:
Abstract "Prozesse der familialen Sozialisation und die von den Eltern präferierten Erziehungsverhaltensweisen sind nicht nur ein gewichtiger Hintergrund der Gewalttätigkeit der Jugendlichen, sondern sie stehen auch in einem engen Zusammenhang mit der Häufigkeit der Opfererfahrungen von jungen Menschen. Jugendliche, deren Eltern im Alltag ein rigides Sanktionsverhalten praktizieren, werden auch überproportional häufig von den Gleichaltrigen geschlagen und verprügelt. Auf der Basis einer Befragung von über 2000 Jugendlichen wird der Frage nachgegangen, welche Mechanismen für den Zusammenhang von elterlichem Erziehungsverhalten und den Opfererfahrungen Jugendlicher bedeutsam sind. Dabei wird davon ausgegangen, dass das elterliche Erziehungsverhalten Spuren im Alltagshandeln und im Auftreten von Jugendlichen hinterlässt. Diese Verhaltensweisen erhöhen dann die Wahrscheinlichkeit, dass Jugendliche zum Opfer von Gewalthandlungen Gleichaltriger werden. Das komplexe Zusammenspiel dieser Faktoren wird zunächst bivariat und anschließend in einer Modellrechnung überprüft. Abschließend wird gezeigt, dass Opfererfahrungen als kritisches Lebensereignis auf der einen Seite und die alltägliche Angst, Opfer einer Gewalttat zu werden, als zeitlich überdauernder Stressor auf der anderen Seite, sich im Wohlbefinden der Jugendlichen niederschlagen und mitverantwortlich für gesundheitliche Beeinträchtigungen sind." (Autorenreferat)

"Socialisation within the family and the predominant parenting style constitute important risk factors for violence to adolescents. There is a strong relationship between parenting style and how frequently youth are victimised. Adolescents whose parents regularly practice strict punitive behaviour are more likely to be hit and beat up by their peers. Based on a survey of 2000 youths, this paper analyses the mechanisms underlying the correlation of parenting style and the victimisation of adolescents. It is assumed that parenting style impacts adolescents' general conduct and demeanour. This demeanour can, in turn, increase adolescents' likelihood of being victimised by peers. The complex relationship between these factors is first tested in an equation with two variables, and then in a model calculation. The article concludes that both the actual experience of victimisation and the daily fear of further violence reduced adolescents’ sense of well-being and contributed to health problems." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter family socialization; parenting style; violence; adolescent; propensity to violence; victim; offender; psychophysical stress; victimization; anxiety; health consequences
Klassifikation Bildungs- und Erziehungssoziologie; Familiensoziologie, Sexualsoziologie; psychische Störungen, Behandlung und Prävention; soziale Probleme
Methode empirisch; empirisch-quantitativ
Freie Schlagwörter Jugendliche; Gewalttäter und Gewaltopfer; Hintergründe und Folgen der Viktimisierung; psychosomatische Beschwerden; family socialisation; parenting style; adolescent; aggressors and victims of violence; determinants and consequences of victimisation; psychosomatic illness
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2001
Seitenangabe S. 26-51
Zeitschriftentitel Zeitschrift für Familienforschung, 13 (2001) 3
ISSN 1437-2940
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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