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Einfluß kommunaler Medien auf die Stadtplanung am Beispiel Trier

[Konferenzbeitrag]

Hoffmeyer-Zlotnik, Jürgen H. P.

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-27880

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)
Abstract Die Trierer Stadtplanung wird von der planenden Verwaltung und nicht von den Kommunalpolitikern gelenkt. Aufgabe der Lokalpresse ist es nun - so die Sicht der Verwaltung - die Informationspolitik der planenden Verwaltung zu unterstützen, ja durch die richtige Dosierung der richtigen Information die für die Durchführung der Planung anstehenden Entscheidungen vorzubereiten. Dieses ist im Fallbeispiel Trier begünstigt durch das bestehende Pressemonopol des Trierischen Volksfreund (TV). Der TV ist die Lokalzeitung für Stadt und Region Trier, um deren Lektüre niemand umhin kommt, der über die Vorgänge im lokalen Raum informiert sein will oder muss. Neben dem TV existieren zwar eine wöchentlich erscheinende Lokalzeitung und eine etwa 14-tägig erscheinende alternative Zeitung sowie drei wöchentlich oder 14-tägig erscheinende Werbeblätter, letztere jeweils nur mit kleinem redaktionellem Teil. Dennoch bilden diese Zeitungen keine Alternative zum TV. So wird in der Regel unhinterfragt und undiskutiert die von der Verwaltung erhaltene Information über die Presse zunächst an die Bevölkerung weitergegeben. Erst sehr viel später erfolgt dann eine zumeist ohnmächtige Kritik. Das dieses nicht so sein muss, wenn sich die Lokalzeitung (natürlich in der Rolle von Informations- und damit Meinungsbildungsmonopol) über die Hofberichterstattung hinausbegibt und in die öffentliche Diskussion gegen eine Maßnahme mit einsteigt, zeigt das Beispiel der Weißhausplanung im Jahr 1979. In der Regel hält sich die Trierer Lokalpresse aber an die von den politisch Mächtigen bestimmten Spielregeln und berichtet über die Stadtplanung nur das, was ihr von der Verwaltung als Information für die Bürger zugestanden und somit auch zugeleitet wird. (ICG2)
Thesaurusschlagwörter print media; daily paper; newspaper; urban planning; local politics; municipal administration; influence; local public; press; information brokerage; information-seeking behavior; medium-sized town; Federal Republic of Germany; media; private motor vehicle traffic
Klassifikation Siedlungssoziologie, Stadtsoziologie; Druckmedien; Medieninhalte, Aussagenforschung
Methode empirisch; empirisch-qualitativ; historisch
Titel Sammelwerk, Herausgeber- oder Konferenzband Soziologie in der Gesellschaft: Referate aus den Veranstaltungen der Sektionen der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, der Ad-hoc-Gruppen und des Berufsverbandes Deutscher Soziologen beim 20. Deutschen Soziologentag in Bremen 1980
Herausgeber Schulte, Werner
Konferenz 20. Deutscher Soziologentag der Deutschen Gesellschaft für Soziologie -DGS-. Bremen, 1980
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 1981
Erscheinungsort Bremen
Seitenangabe S. 879-882
ISBN 3-88722-023-4
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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