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Grenzen wirtschaftlicher Kooperation zwischen China und Indien

Limits of economic cooperation between China and India
[Arbeitspapier]

Giese, Karsten

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-274953

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber GIGA German Institute of Global and Area Studies - Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien, Institut für Asienkunde
Abstract "Nach zehn Jahren besuchte am 21./22. November mit Hu Jintao erstmals wieder ein chinesischer Präsident den südlichen Nachbarn Indien. Erneut stand die wirtschaftliche Dimension im Vordergrund, über die es im Abschlusskommuniqué des Staatsbesuchs heißt, beide Seiten glaubten, dass eine umfassende wirtschaftliche Verbindung ein Kernstück ihrer strategischen Partnerschaft sei. China und Indien weisen eine starke wirtschaftliche Wachstumsdynamik auf und betonen das große Potenzial für eine wirtschaftliche Zusammenarbeit. Insbesondere im Bereich von Hochtechnologie-Industrien werden von der Verbindung von indischem Software-Knowhow mit chinesischer Expertise in der Hardware-Produktion erhebliche Synergien erwartet. Die Analyse des gegenwärtigen Stands der indisch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen bietet für derartige Prognosen jedoch kaum einen Anhaltspunkt. Die Handelsbeziehungen weisen in ihrer Struktur ein starkes Ungleichgewicht zugunsten Chinas auf. Während Indien sowohl als Absatzmarkt für chinesische Industrieprodukte als auch als Lieferland günstiger Rohstoffe und Güter auf niedriger Verarbeitungsstufe von marginaler Bedeutung ist, rangiert China als Handelspartner für Indien inzwischen auf den vorderen Rängen. Indische Unternehmen investieren zwar zunehmend in China, haben es bislang jedoch nicht geschafft, Fuß auf dem chinesischen Inlandsmarkt zu fassen, und bedienen in erster Linie Niederlassungen internationaler Bestandskunden in China oder internationale Abnehmer von China aus. Der Erfolg indischer IT-Ausbilder in China lässt eher auf eine chinesische Strategie der Substitution von indischem Software-Knowhow schließen denn auf den Aufbau von Synergien. Chinesische Investitionen und der Export von Dienstleistungen sind in Indien zwar durchaus konkurrenzfähig. Wirtschaftliches Engagement chinesischer Unternehmen wird jedoch in vielen Fällen von der indischen Regierung unter Hinweis auf die nationale Sicherheit blockiert. Von einer Vertrauensbasis zwischen beiden Staaten kann daher bislang kaum die Rede sein." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter China; India; international relations; international economic relations; cooperation; bilateral relations; foreign trade; Far East; developing country; Asia; South Asia; direct investment
Klassifikation internationale Beziehungen, Entwicklungspolitik
Methode deskriptive Studie
Freie Schlagwörter Volksrepublik China; Wirtschaftsbeziehungen zwischen Ländern; Internationale Wirtschaftszusammenarbeit; Dienstleistungssektor/Tertiärer Sektor; Informations-/Kommunikationstechnologie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2006
Erscheinungsort Hamburg
Seitenangabe 6 S.
Schriftenreihe GIGA Focus Asien, 12
Status Veröffentlichungsversion; nicht begutachtet
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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