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Der paratextuelle Aufbau der Autobiographie

The paratextual structure of the autobiography
[Zeitschriftenartikel]

Heinze, Carsten

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-270453

Weitere Angaben:
Abstract Gegenstand des Beitrags sind die kommunikativen Elemente des äußeren Layouts eines Buches - der paratextuelle Aufbau und dessen performative Ästhetisierungen - am Beispiel von Autobiographien. Die Relevanz autobiographischer Paratexte für die Autor-Leser-Kommunikation resultiert aus ihrer selbstaffirmativen Funktion autobiographischer Selbstverpflichtung. Autobiographische Paratexte inszenieren ihren Gegenstand. Sie umfassen Titel, Untertitel, Gattungsbezeichnung, 'Waschzettel' und Vorworte. Die paratextuellen Elemente von Autobiographien werden hier exemplarisch anhand der Autobiographien des ostdeutschen Historikers Fritz Klein und des westdeutschen Verlegers Wolf Jobst Siedler untersucht. Durch die autobiographischen Paratexte, so wird deutlich, werden rund um das eigentliche Haupttextgeschehen komplexe Referenzen auf textueller und visueller Ebene aufgebaut, mit denen die Person des Autobiographen in ihrer Authentizität inszeniert werden soll. (ICE2)
Thesaurusschlagwörter author; book; biographical method; biography; staging; layout
Klassifikation Forschungsarten der Sozialforschung; Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Linguistik
Methode deskriptive Studie; Grundlagenforschung
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2007
Seitenangabe S. 19-39
Zeitschriftentitel BIOS - Zeitschrift für Biographieforschung, Oral History und Lebensverlaufsanalysen, 20 (2007) 1
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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