Mehr von Tull, Denis M.

Export für Ihre Literaturverwaltung

Übernahme per Copy & Paste
Bibtex-Export
Endnote-Export

       

Weiterempfehlen

Bookmark and Share


Schwache Staaten, erfolgreiche Eliten : außenpolitische Strategien afrikanischer Krisenländer

Weak states and successful elites: extraversion strategies in Africa
[Forschungsbericht]

Tull, Denis M.

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-268106

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Stiftung Wissenschaft und Politik -SWP- Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit
Abstract "Spätestens seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 betrachten westliche Staaten die sicherheitspolitischen Probleme in Subsahara-Afrika nicht mehr nur als regionale, sondern auch als internationale Herausforderungen. In der Folge haben die EU-Staaten und die USA ihre Regulierungsversuche gegenüber diesem Raum deutlich verstärkt. Es geht dabei um Konfliktprävention und Konfliktbearbeitung, staatliche Reformen und State-Building, Good Governance und Terrorismusbekämpfung. Die Ergebnisse dieser Politik bleiben jedoch häufig hinter den Erwartungen zurück. Teils erweisen sich die Ziele als zu ehrgeizig, teils leidet die westliche Politik unter Defiziten wie mangelnder Koordinierung und fehlender Kohärenz. Von Bedeutung ist indes noch ein weiterer Faktor, der meist nicht ausreichend berücksichtigt wird: das Verhalten der nationalen Regierungen in den Krisenländern. Diese vermeintlichen Partner, auf deren Zusammenarbeit westliche Akteure angewiesen sind, teilen häufig nicht die Interessen ihrer externen Unterstützer. Die vorliegende Studie geht der Frage nach, wie die Regierungen außenabhängiger afrikanischer Krisenländer mit westlichen Kooperationserwartungen umgehen. Unter welchen Bedingungen und mit welchen Strategien gelingt es den Eliten solcher Länder, auf externe Steuerungsversuche so einzuwirken, dass diese sich mit den eigenen Machtinteressen vereinbaren lassen? Drei Beispiele westlicher Steuerungsversuche werden mit Blick auf typische sicherheitspolitische Risiken und deren Bearbeitung analysiert: Krisen- und Konfliktprävention in Tschad, Sicherheitssektorreform in der DR Kongo sowie Terrorismusbekämpfung in Uganda und Ostafrika." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter Africa South of the Sahara; security policy; international security; conflict management; Chad; Congo, Republic of the; Uganda; development aid; development policy; political elite; cooperation; conflict of objectives
Klassifikation internationale Beziehungen, Entwicklungspolitik; Friedens- und Konfliktforschung, Sicherheitspolitik
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2011
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 27 S.
Schriftenreihe SWP-Studie, S 15
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
top