Weiterempfehlen

Bookmark and Share


Tempo-Effekte in der Mortalität: ein Wegweiser für Skeptiker

Mortality tempo: a guide for the skeptic
[Zeitschriftenartikel]

Feeney, Griffith

fulltextDownloadVolltext herunterladen

(externe Quelle)

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bib-cpos-2010-12de7

Weitere Angaben:
Abstract Die Idee von Tempo-Effekten in der Mortalität basiert unmittelbar auf der Idee der Tempo-Effekte in der Fertilität, die auf den von Norman B. Ryder vor einem halben Jahrhundert publizierten Arbeiten aufbaut und nunmehr weithin bekannt und akzeptiert ist. Angesichts der Tatsache, dass sich die Ansätze im Wesentlichen gleichen, ist es verwunderlich, dass Tempo-Effekte in der Mortalität erst vor kurzem thematisiert wurden und bis heute noch nicht allgemein anerkannt sind. Eine mögliche Erklärung dafür könnte sein, dass die Auswirkungen von Tempo-Effekten in der Mortalität scheinbar im Widerspruch zu den etablierten Modellierungs- und Analyseverfahren für Sterblichkeits- und Bevölkerungsdynamiken stehen. In diesem Beitrag wird ein diskreter Ansatz zur Beschreibung und Analyse von Tempo-Effekten in der Mortalität entwickelt. Der diskrete Ansatz ist zwar mathematisch wenig anspruchsvoll, dafür aber sehr überzeugend. Er wird in diesem Beitrag zum Beispiel für die Bestimmung altersspezifischer Tempo-Effekte verwendet. Der Schwerpunkt des Beitrags liegt auf der Messung der Lebensdauer empirischer Bevölkerungen. Dabei wird gezeigt, dass jede empirische Bevölkerung durch eine angemessen konstruierte Modellpopulation approximiert werden kann.

The idea of mortality tempo effects derives from the idea of fertility tempo effects, which were introduced by Norman B. Ryder and are widely known and accepted. Given the essential similarity of the ideas, it might be regarded as curious that mortality tempo effects have only recently been recognized and are not as yet generally accepted. The explanation for this may be that mortality tempo effects have implications that seem to be at variance with established ways of modeling and analyzing mortality and population dynamics. This paper develops a discrete approach to describing and analyzing mortality tempo effects. The discrete approach is mathematically undemanding, yet powerful. It is used here, for example, to define age-specific tempo effects. The focus of this work is the measurement of length of life in empirical populations. It is shown that any empirical population may be approximated by a suitably constructed discrete model population.
Thesaurusschlagwörter population; population development; demography; mortality; statistics; statistical analysis; statistical method; methodological research; trustworthiness
Klassifikation Erhebungstechniken und Analysetechniken der Sozialwissenschaften; Bevölkerung
Methode deskriptive Studie
Freie Schlagwörter Mortalität; Periodensterblichkeit; Sterberate; Sterbeziffer; Tempo-Effekt; Tempo-Verzerrung; Tempo-Bereinigung; Tempo-Effekte in der Mortalität; Bongaarts – Feeney; Mortality; Period mortality; Death rate; Tempo effects; Tempo distortion; Tempo adjustment; Mortality tempo
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2010
Seitenangabe S. 497-514
Zeitschriftentitel Comparative Population Studies - Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft, 35 (2010) 3
DOI http://dx.doi.org/10.4232/10.CPoS-2010-12de
ISSN 1869-8999
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
top