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Was heißt demokratische Konsolidierung? Über einige theoretische Konsequenzen der osteuropäischen Regimewechsel

[Forschungsbericht]

Waldrauch, Harald

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-266808

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Institut für Höhere Studien (IHS), Wien
Abstract "The break-up of the communist Eastern Bloc in 1989 was followed by intense efforts to reform the countries of the region politically, economically and socially. Parallel to this a sometimes heated debate arose about how to analyze these processes of change scientifically. This essay tries to adapt the actor-oriented approach called transitology and consolidology, which was formulated in the context of regime changes in Southern Europe and Latin America, so as to make it compatible with the differing experinces of systemic changes in Eastern Europe. The aim of this endeavor is to facilitate intra- as well as interregional comparisons of different instances of democratization. Focusing on a discussion of various versions of the concept of democratic consolidation, the author reconceptualizes this central term and clarifies its relationship to the as well reformulated overarching concept of regime change. The concluding chapter contains a typology of different versions of the concept of democratic consolidation to be found in the relevant literature. In an annex the paper is supplemented by a collection of various definitions of democratic consolidation by the most important and most often cited theorists in this field." [author's abstract]

Im Anschluß an das Aufbrechen des kommunistischen Ostblocks im Jahre 1989 und den nacholgenden demokratischen, ökonomischen und sozialen Reformen in den Ländern Osteuropas ist eine teilweise heftig geführte Debatte darüber entbrannt, wie diese Umbruchsprozesse wissenschaftlich analysiert werden können. Dieser Essay versucht dabei, den unter dem Namen Transitions- und Konsolidierungsforschung anhand der demokratischen Regimewechsel in Südeuropa und Lateinamerika entwickelten akteurstheoretischen Ansatz für die politikwissenschaftliche Analyse Osteuropas fruchtbar zu machen, um so intra- sowie interregionale Vergleiche möglich zu machen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Diskussion verschiedener Versionen des Konzepts der demokratischen Konsolidierung. Hierbei wird eine eigene Fassung des Konsolidierungsbegriffes erarbeitet, welcher zu einer ebenfalls reformulierten Fassung des übergreifenden Konzepts des politischen Regimewechsels in Bezug gesetzt wird. Im Resümee wird eine Typologie von Konsolidierungsbegriffen vorgeschlagen, welche die in der einschlägigen Literatur vorhandenen Positionen abzudecken versucht. Der Essay wird zudem ergänzt durch einen Annex, der die Definitionsversuche der wichtigsten Theoretiker auf dem Gebiet der Forschung zu demokratischen Regimewechseln zusammenfaßt. [Autorenreferat]
Thesaurusschlagwörter democracy; political theory; democratization; Central Europe; Eastern Europe; transformation; system change; political system; international comparison
Klassifikation Allgemeines, spezielle Theorien und Schulen, Methoden, Entwicklung und Geschichte der Politikwissenschaft; internationale Beziehungen, Entwicklungspolitik
Freie Schlagwörter Transitionsforschung; Konsolidierungsforschung
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 1996
Erscheinungsort Wien
Seitenangabe 133 S.
Schriftenreihe Reihe Politikwissenschaft / Institut für Höhere Studien, Abt. Politikwissenschaft, 36
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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