Export für Ihre Literaturverwaltung

Übernahme per Copy & Paste
Bibtex-Export
Endnote-Export

       

Weiterempfehlen

Bookmark and Share


Das Ende des Höhenflugs? Krisenpotentiale in der amerikanischen Ökonomie und Konsequenzen für die Weltwirtschaft

[Forschungsbericht]

Dieter, Heribert; Silva-Garbade, Caroline

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-263472

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Stiftung Wissenschaft und Politik -SWP- Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit
Abstract "Die Wirtschaft der Vereinigten Staaten weist zu Beginn des 21. Jahrhunderts erhebliche Ungleichgewichte auf, die über kurz oder lang beseitigt werden müssen. Dazu gehören in erster Linie die irrationale Übertreibung an den amerikanischen Börsen, die Inflation der Immobilienpreise seit 1998, die steigende Verschuldung der privaten Haushalte, die niedrige private Ersparnis, die sehr stark gestiegene Abhängigkeit der USA von Kapitalimporten und nicht zuletzt die hohe und sehr rasch gewachsene Verschuldung des amerikanischen Staates sowohl gegenüber inländischen wie auch gegenüber ausländischen Gläubigern. Die US-Ökonomie weist erhebliche Schwachstellen auf. Nicht nur die staatliche Neuverschuldung nimmt weiter zu, sondern auch die der privaten Haushalte. Allein im Jahr 2003 stieg die Verschuldung der privaten Haushalte um 900 Mrd. Dollar. Die amerikanische Volkswirtschaft ist auf den Import von 600 Mrd. Dollar an ausländischem Kapital pro Jahr angewiesen. Die USA müssen über kurz oder lang mehr sparen, weniger konsumieren und sich auf eine Anpassung der Vermögensposition der privaten Haushalte einstellen. Die Europäische Union ist gegenwärtig auf eine mögliche Krise in den USA nicht ausreichend vorbereitet. Zwar ist die Außenabhängigkeit der Länder der Eurozone deutlich gesunken. Ein drastischer Fall des Dollars, wie er in einem Anpassungsprozeß zu erwarten ist, hätte daher auf die Länder der Eurozone heute weniger heftige Auswirkungen als in der Vergangenheit. Billigere Importe durch in Dollar fakturierte Rohstoffe - etwa Rohöl - würden negative Effekte eines Dollarkursverfalls zumindest teilweise kompensieren. Dennoch ist es fahrlässig, sich nicht auf eine mögliche Krise in den USA vorzubereiten." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter United States of America; economic development (on national level); socioeconomic development; economic situation; economic policy; world economy; indebtedness; fiscal policy
Klassifikation Volkswirtschaftslehre
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2004
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 31 S.
Schriftenreihe SWP-Studie, S 49
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
top