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Sicherung und Gefährdung sozialer Rechte : absehbare Effekte des bevorstehenden Wandels von der Sozialhilfe zur Bedarfsorientierten Mindestsicherung

Protecting and endangering social rights: foreseeable effects of the change of social assistance to a demand-oriented guaranteed minimum income
[Zeitschriftenartikel]

Leibetseder, Bettina

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-262491

Weitere Angaben:
Abstract 'Ziel dieses Artikels ist es, die institutionelle Realität am Sozialamt in Linz und Wien, die mit Hilfe von qualitativen Interviews erhoben wurde, mit der geplanten österreichweit einheitlichen Bedarfsorientierten Mindestsicherung (BMS) zu vergleichen. Die Sozialhilfe und die BMS werden anhand von drei Kriterien analysiert: Statusgleichheit im Sinn einer Sicherstellung des Rechts auf eine Unterstützung am Amt sowie an die Bezieher/ innen gestellte Bedingungen für einen verpflichtenden Einsatz ihrer Arbeitskraft und für Kinderbetreuungsaufgaben. Statusgleichheit wird in allen drei Systemen nur über die Bereitschaft zur Arbeitssuche erlangt. Während die Wiener Sozialhilfe einen geringen Druck zur Arbeitsaufnahme ausübt, stehen am Linzer Sozialamt und in der BMS Maßnahmen zur (Wieder-) Eingliederung für Arbeitsfähige stark im Vordergrund. Kinderbetreuung allein garantiert nicht das Recht auf einen Leistungsbezug - vielmehr müssen die mit dieser Betreuung befassten Personen dem Arbeitsmarkt immer früher zur Verfügung stehen.' (Autorenreferat)

'Based on qualitative interviews, the article analyses the institutional reality of social assistance offices in Linz and Vienna, and compares these findings with a proposed national demand-oriented guaranteed minimum income in Austria. The comparison draws on three criteria: status equality defined as a right of receiving benefits from the social assistance office and defined as conditions for clients concerning their job search and child care duties. Clients can achieve status equality only, when they are ready to enter the labour market. The Vienna social assistance administration puts their clients under comparatively lower pressure concerning the job searching. The social assistance in Linz, on the other hand, and the demand-oriented guaranteed minimum income focus on aspects of activation and integration into the workforce. Childcare responsibilities do not guarantee an unconditional support, and persons with such obligations should be prepared to accept earlier availability for the job market.' (author's abstract)|
Thesaurusschlagwörter reform; social security; role; beginning of employment; labor market policy; job search; impact; social assistance; social welfare office; Austria; minimum income; administrative practice; comparison; Upper Austria; Vienna; receipt of benefits; institutional factors
Klassifikation soziale Sicherung; Arbeitsmarktpolitik
Methode anwendungsorientiert; empirisch; empirisch-qualitativ
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2009
Seitenangabe S. 177-196
Zeitschriftentitel SWS-Rundschau, 49 (2009) 2
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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