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Barack Obamas Afghanistan/Pakistan-Strategie

Barack Obama's strategy on Afghanistan/Pakistan
[Forschungsbericht]

Rudolf, Peter

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-261577

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Stiftung Wissenschaft und Politik -SWP- Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit
Abstract 'Afghanistan und Pakistan gelten aus Sicht der Regierung Obama als 'Epizentrum' des gewalttätigen islamistischen Extremismus und als eine verbundene Konfliktregion. Washington befürchtet Dominoeffekte, sollten die Taleban in Afghanistan die Macht übernehmen: zum einen die Destabilisierung des Atomwaffenstaates Pakistan und in deren Folge den Zugang extremistischer Gruppen zu Nuklearwaffen, zum anderen die ideologische und personelle Stärkung al-Qaidas im Falle einer Niederlage der USA und des Westens in Afghanistan. Die amerikanische AfPak-Politik speist sich daher einerseits aus worst-case-Annahmen, beruht aber andererseits auf best-case-Erwartungen: der Hoffnung nämlich, dass Fortschritte in einzelnen Bereichen der 'ganzheitlichen' counterinsurgency-Strategie - militärische Schwächung der Aufstandsbewegung, bessere Regierungsleistungen und größere politische Legitimität, wirtschaftlicher Aufbau, pakistanische Kooperation - sich gegenseitig verstärkende Wirkungen entfalten. Diese counterinsurgency-Strategie ist von ihrer Logik her ein langfristiges, kostspieliges Unterfangen, das mit einer schnellen 'Afghanisierung' nicht in Einklang zu bringen ist. Die mehrdimensionale AfPak-Strategie benötigt Zeit für einen Erfolg, der jedoch alles andere als gewiss ist. Aus innenpolitischen Gründen muss Obama ein Interesse daran haben, bis zum Wahljahr 2012 Risiken und Kosten des Afghanistanengagements zu reduzieren. Die militärische Eskalation, insbesondere die Offensive im Kerngebiet der Taleban, scheint daher kurzfristig dazu gedacht, aus einer gestärkten Position heraus die Konfliktkonstellation 'reif' für eine Verhandlungslösung zu machen, die einen Truppenabbau ermöglicht.' (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter developing country; Afghanistan; South Asia; foreign policy; violence; propensity to violence; war; North America; conflict; Asia; security policy; geopolitics; United States of America; conflict mediation; conflict resolution; conflict management; conflict potential; conflict situation; conflict strategy; conflict structure; islamism; terrorism
Klassifikation internationale Beziehungen, Entwicklungspolitik; Friedens- und Konfliktforschung, Sicherheitspolitik
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2010
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 39 S.
Schriftenreihe SWP-Studie, S 11
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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