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"... und dann kann Gender laufen?" Geschlechterverhältnisse in der Weiterbildung : Entwicklung von Qualitätskriterien für Prozesse geschlechtergerechter Bildungsarbeit

"...and can gender run then"? Relationships between the genders in further education; development of quality criteria for processes in gender-based educational activities
[Forschungsbericht]

Kaschuba, Gerrit

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-260667

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Tübinger Institut für frauenpolitische Sozialforschung e.V.
Abstract "'...dann kann Gender laufen'. Diese Schlussfolgerung zieht eine Expertin aus der geschlechterbezogenen Erwachsenenbildung für den Fall, dass es - nicht wie bisher - vorwiegend Frauen sind, die Interesse für Geschlechterverhältnisse in der Weiterbildung aufbringen und diesbezüglich innovativ tätig sind, sondern dass auch Männer entsprechende Eigeninitiative übernehmen. Kritik und Hoffnung kommen darin zum Ausdruck. Damit ist die Ungleichzeitigkeit von Erwachsenenbildnerinnen und Erwachsenenbildnern in der Auseinandersetzung mit geschlechterbezogenen Fragestellungen thematisiert, die letztlich Ausdruck des hierarchischen Geschlechterverhältnisses in der Gesellschaft und ihren Institutionen - auch der Erwachsenenbildung - ist. Wenn heute Frauen und Männer in den Blick von Weiterbildung unter Gender-Perspektive geraten, dann stellt dies Anforderungen an Konzepte, Methodik und Didaktik, an Kompetenzen der Einzelnen und an die strukturellen und kulturellen Bedingungen in den Organisationen. Auf welche Erfahrungen, welches Wissen aus geschlechterbezogenen Ansätzen der Frauenbildung, der Männerbildung und der Angebote für Frauen und Männer, die bislang im 'Mainstream' der Erwachsenenbildungspraxis und -forschung nur wenig Beachtung fanden, kann zurückgegriffen werden? Welche Qualitätskriterien lassen sich daraus formulieren und welcher Bedarf an konzeptioneller Weiterentwicklung und an Fortbildungen wie etwa 'Gender Trainings' kann festgestellt werden? Diesen Fragen geht das vorliegende handlungsorientierte Forschungsprojekt im Feld allgemeiner, politischer und berufsbezogener Erwachsenenbildung nach. Es bilanziert die geschlechterbezogene Weiterbildung aus der subjektiven Perspektive von ExpertInnen, die in Bildungseinrichtungen in Baden-Württemberg tätig sind und entwickelt aus diesem praxisbezogenen Forschungsprozess heraus Qualitätskriterien für weitere Prozesse geschlechtergerechter Weiterbildung mit Frauen und Männern. Das erste Kapitel des vorliegenden Projektberichts beschäftigt sich mit grundlegenden Fragestellungen im Zusammenhang mit der aktuellen Gender-Diskussion in der Weiterbildung. Im zweiten Kapitel wird die Anlage der Untersuchung mit ihren verschiedenen methodischen Zugängen dargestellt. Kapitel drei und vier stellen die Forschungsergebnisse vor: Im dritten Kapitel werden Profile der beteiligten Weiterbildungsinstitutionen vorgestellt und nach der Praxis einer Qualitätsentwicklung unter Gender-Perspektive innerhalb dieser Einrichtungen gefragt. Darauf aufbauend werden die Ansätze von Frauenbildung, Männerbildung und geschlechtsheterogen angelegter Bildung auf ihre Entwicklungen, auf aktuelle Herausforderungen und auf die Sicht und Rekonstruktion der ExpertInnen sowie auf Qualitätskriterien hin untersucht. Quasi querliegend dazu verlaufen die beiden folgenden Unterkapitel mit der Untersuchung des beruflichen Selbstverständnisses von geschlechterbezogen arbeitenden ErwachsenenbildnerInnen und deren Arbeitsbeziehungen. Die in Kapitel vier vorgestellte Synopse fasst die in der Untersuchung entwickelten Qualitätskriterien in anwendungsbezogener Weise zusammen. Schlussfolgerungen aus den Forschungsergebnissen - die keineswegs ein Abschlusswort zu dem Themenbereich darstellen sollen - beenden den vorliegenden Bericht." (Textauszug)
Thesaurusschlagwörter gender relations; further education; quality assurance; educational activities; adult education; educational institution; Baden-Württemberg; Federal Republic of Germany
Klassifikation Bildungswesen quartärer Bereich, Berufsbildung; Frauen- und Geschlechterforschung
Methode anwendungsorientiert; empirisch; empirisch-qualitativ
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2001
Erscheinungsort Tübingen
Seitenangabe 112 S.
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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