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Love and taxes - and matching institutions

[Arbeitspapier]

Konrad, Kai A.; Lommerud, Kjell Erik

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-258359

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Abstract "We study a setting with search frictions in the marriage market and with incomplete contracting inside the family. Everyone prefers a partner that has high income and is a perfect emotional match, but compromises must often be struck. A high income earner may abstain from marrying a low-income earner even though they would be a perfect match emotionally, because the highincome earner may dislike the implicit income redistribution implied by the marriage. Redistributive income taxation may ease this problem. Income matching institutions that secure that people largely from the same income groups meet each other can substitute for redistribution, so that optimal redistribution is reduced. We also introduce a divorce option. Redistributive taxation is shown both to further and stabilize marriage." (author's abstract)

"Wenn Menschen mit unterschiedlichem Einkommen heiraten, führt dies zu einer Umverteilung innerhalb der Ehe von der wirtschaftlich stärkeren zur wirtschaftlich schwächeren Person. Zwei Personen, die zufällig aufeinander treffen und aufgrund ähnlicher Interessen und Neigungen gut zueinander passen, werden auch die finanziellen Folgen einer Heirat berücksichtigen. Falls die Person mit hohem Einkommen diese Umverteilung als zu stark empfindet, kommt die Ehe nicht zustande. Die Rente, die z.B. dadurch entsteht, dass das Paar ähnliche Interessen hat oder gemeinsamen Hobbys nachgehen kann, geht in diesem Fall verloren. Progressive Besteuerung führt zu einer Angleichung der Einkommensverteilung und verringert daher die Wahrscheinlichkeit, dass Ehen aufgrund hoher Einkommensunterschiede nicht zustande kommen. Aus wohlfahrtstheoretischer Sicht ist dies ein positiver Aspekt umverteilender Besteuerung, der bisher in der Literatur nicht berücksichtigt wurde. Die optimale Höhe der Besteuerung hängt von den 'Matching-Institutionen' ab, d.h. davon wer wen auf dem Heiratsmarkt trifft. Treffen vorwiegend Personen mit unterschiedlichem Einkommen und ähnlichen Interessen aufeinander, ist der positive Effekt der Besteuerung besonders wirksam. In diesem Fall ist der optimale Steuersatz umso höher, je ähnlicher die Interessen der potentiellen Partner ist. Umgekehrt kann progressive Besteuerung in einer Gesellschaft, in der vorwiegend Personen mit ohnehin ähnlichem Einkommen aufeinandertreffen, kaum etwas bewirken. Daher fällt in diesem Fall der optimale Steuersatz umso geringer aus, je ähnlicher die Einkommen der potentiellen Paare auf dem Heiratsmarkt sind." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter marriage; wedding; choice of partner; divorce; taxation; redistribution of income; difference in income; emotionality; psychological factors; microeconomic factors; love; economic model; income tax
Klassifikation Öffentliche Finanzen und Finanzwissenschaft
Freie Schlagwörter marriage; optimal taxation; emotional rents; love; incomplete contracts; assortative mating; divorce; H21; J12; D61
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2008
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 30 S.
Schriftenreihe Discussion Papers / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsschwerpunkt Märkte und Politik, Abteilung Marktprozesse und Steuerung, 2008-04
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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