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Initiationsriten - anthropologische Belege für die Psychodiagnostik?

Initiation rites - anthropological examples of psychodiagnostics?
[Zeitschriftenartikel]

Grubitzsch, Siegfried; Kisse, Martin; Freese, Waltraud

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-250063

Weitere Angaben:
Abstract Die Autoren analysieren in ihrer Literaturstudie zum ethnologischen Material über Initiationsriten, inwieweit die anthropologischen Belege für industriegesellschaftliche Ausleseprozeduren Fehl- bzw. Umdeutungen fremder Kulturspezifika darstellen. Sie konturieren eine Geschichte der Initiationsriten und einen Begriff vom Wesen der Initiation. Die Gleichsetzung von Initiationsangst und Ödipuskomplex wird als ethnozentrisches Fehlverständnis kritisiert. In Anlehnung an die Theorie von Clastres wird von den Autoren in den Initiationsriten vielmehr eine alternative Form von Gesellschaftlichkeit und Gleichheit gesehen. Moderne Testprozeduren hingegen versinnbildlichen die Abschaffung eben dieser Gesellschaftlichkeit. (KS)
Thesaurusschlagwörter culture; ethnocentrism; tribal society; ritual; initiation; staff appraisal
Klassifikation Ethnologie, Kulturanthropologie, Ethnosoziologie; Psychologie; Sozialpsychologie
Methode Grundlagenforschung; Theoriebildung
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 1989
Seitenangabe S. 5-22
Zeitschriftentitel Psychologie und Gesellschaftskritik, 13 (1989) 4
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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