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Die African Standby Force der Afrikanischen Union : ehrgeizige Pläne, große regionale Disparitäten ; eine Zwischenbilanz

The African Standby Force of the African Union: ambitious plans, wide regional disparities ; an intermediate appraisal
[Forschungsbericht]

Kinzel, Wolf

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-248906

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Stiftung Wissenschaft und Politik -SWP- Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit
Abstract 'Mit der EU-Afrika-Strategie strebt die Europäische Union eine umfassende Partnerschaft mit Afrika an, deren wichtigstes Ziel Frieden und Sicherheit sind. Zeithorizont ist das Jahr 2015. Um Konflikte vorherzusehen, sie zu verhindern und im Konfliktfall zu vermitteln, soll die EU mit der AU, den subregionalen Organisationen und den einzelnen Ländern zusammenarbeiten. Es stellt sich auch die Frage, welche Eigenleistung die afrikanischen Länder im Rahmen von Friedensmissionen erbringen können. Mit Gründung der Afrikanischen Union (AU) im Jahr 2002 und der Einrichtung des Peace and Security Council (PSC) im März 2004 haben sich die afrikanischen Länder eine sicherheitspolitisch relevante Plattform geschaffen. Es wurde ein zweistufiger Zeitplan erarbeitet, der bis 2010 die Aufstellung einer für Peacekeeping-Einsätze geeigneten African Standby Force (ASF) vorsieht. In jeder der fünf Regionen (Nord-, Ost-, Südliches, West- und Zentralafrika) soll je eine Brigade für Friedensmissionen geschaffen werden. Wie sieht die gegenwärtige Sicherheitsarchitektur der AU aus, und wie weit sind die fünf Regionen bei der Umsetzung des selbstgesteckten Zeitplans vorangekommen? Welche Defizite bestehen, und wo liegen die Schlüsselfähigkeiten von Friedensmissionen in Afrika? Welche Chancen ergeben sich für die internationale Gemeinschaft und damit auch Deutschland, zur Verbesserung der Krisenmanagement-Fähigkeiten beizutragen? Da sich der Aufbau einer voll einsatzfähigen afrikanischen Standby Force über das Zieldatum 2010 hinaus verzögern wird, werden in dieser Studie verschiedene Ansätze herausgearbeitet, wie die internationale Geberschaft einschließlich Deutschlands den Aufbau der AU zu einem effizienten Instrument des Krisenmanagements unterstützen kann.' (Autorenreferat)

'By adopting the joint EU-Africa Strategy, the European Union set course for a comprehensive partnership with the African continent. Peace and security are defined as the primary goals of this strategy. The year 2015 is given as a time horizon. The EU intends to cooperate with the African Union (AU), the sub-regional organizations and individual countries to anticipate conflicts, to prevent them and to act as a mediator in the case of conflict. The question also arises which services the African countries are able to provide within the scope of peace missions. The foundation of the African Union in 2002 and the establishment of the Peace and Security Council (PSC) in March 2004 meant that an adequate security platform had been created for the African countries. A two-phase time schedule was set up envisaging the build-up of an African Standby Force (ASF) suited for peacekeeping operations by 2010. In each of the five regions (North, East, South, West and Central) one brigade each is to be established for peace operations. What does the present AU security architecture look like, and what progress has been made in the individual regions with regard to implementing the set time schedule? Which shortfalls have been identified and where are the key capabilities for peace operations on the African continent? What are the chances for the international community, and with that also for Germany, to contribute to the improvement of the crisis management capabilities? As the build-up of a fully operational African Standby Force will be delayed beyond the target date of 2010, this study will present different approaches to how the international donor community, including Germany, can support the development of the African Union into an efficient crisis management instrument.' (author's abstract)|
Thesaurusschlagwörter Africa; peace policy; security policy; Federal Republic of Germany; development aid; EU; cooperation; partnership; peace; peacekeeping; peacekeeping troops; crisis management (econ., pol.)
Klassifikation internationale Beziehungen, Entwicklungspolitik; Europapolitik; Friedens- und Konfliktforschung, Sicherheitspolitik
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2008
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 30 S.
Schriftenreihe SWP-Studie, S 21
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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