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Partner aus Kalkül : russische Politik in Zentralasien

Partner due to calculation: Russian policy in Central Asia
[Forschungsbericht]

Schmitz, Andrea

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-248743

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Stiftung Wissenschaft und Politik -SWP- Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit
Abstract 'Nicht nur die Europäische Union, auch Russland widmet den Staaten Zentralasiens neuerdings verstärkte Aufmerksamkeit. Dies liegt vor allem an den Rohstoffreserven und der strategischen Lage dieser an Afghanistan grenzenden und krisenanfälligen Region. Energie- und Sicherheitspolitik bilden deshalb die zentralen Komponenten des Engagements. Die Analyse der Interessen und Instrumente russischer Zentralasienpolitik seit der Auflösung der Sowjetunion zeigt, dass während der Amtszeit von Präsident Putin die Voraussetzungen für den Fortbestand der ökonomischen und politischen Interdependenz zwischen den zentralasiatischen Staaten und Russland geschaffen wurden. Allerdings sind die russischen Interessen in der Region aufgrund des sich verschärfenden Wettbewerbs um die zentralasiatischen Energiereserven und der ökonomischen Expansion Chinas nicht unangefochten. Ob Russland in diesem Wettbewerb langfristig bestehen kann, ist ungewiss, wäre für die EU aber aufgrund der wechselseitigen energiepolitischen Verflechtung von höchstem Interesse, zumal die Europäer selbst nur über eingeschränkte Gestaltungsmacht in Zentralasien verfügen. Nicht nur in energiepolitischer Hinsicht ist Russland als Partner der EU in Zentralasien unverzichtbar. Mit Blick auf das Nato-Engagement in Afghanistan ist eine vertiefte strategische Partnerschaft mit Moskau in dieser Region auch aus sicherheitspolitischen Gründen geboten. Die Studie empfiehlt daher, Russland stärker in die europäisch-zentralasiatische Zusammenarbeit einzubinden und nach Wegen zu suchen, wie Moskaus Bestreben, sich als Brücke zwischen China und dem euro-atlantischen Raum zu etablieren, für die Umsetzung der eigenen Interessen in Zentralasien genutzt werden kann.' (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter developing country; post-socialist country; Asia; Far East; international relations; security policy; USSR successor state; China; energy supply; energy policy; economic interdependence; pressure-group politics; competition; raw materials; Russia; Central Asia
Klassifikation internationale Beziehungen, Entwicklungspolitik; spezielle Ressortpolitik
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2008
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 29 S.
Schriftenreihe SWP-Studie, S 5
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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