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Dimensionen der Fremdheit : eine empirische Analyse anhand qualitativer Interviews mit Angehörigen einer Migrantengruppe

Dimensions of strangeness ; an empirical exploration of qualitative interviews with migrants
[Zeitschriftenartikel]

Nieswand, Boris; Vogel, Ulrich

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-248320

Weitere Angaben:
Abstract 'Die Autoren gehen der These nach, dass mit dem Bedeutungsverlust des Fremden als kompaktes soziales Objekt (Stichweh) eine Pluralisierung der Fremdheitszuschreibungen einher geht. Zunächst werden zwei abstrakte Dimensionen der Fremdheit aus der Literatur gewonnen und mit alltagssoziologischen Überlegungen verknüpft. Die erste Dimension 'Außerordentlichkeit' bezieht sich auf interaktiv definierte Situationsordnungen, die in Frage gestellt werden, die zweite Dimension 'Nichtzugehörigkeit' basiert auf Selbstidentifikationen in fiktiven Gemeinschaften, über die sich Exklusionen anleiten lassen. Diese abstrakten Überlegungen werden dann mit empirischem Material in der Form von halbstrukturierten Leitfadeninterviews mit Angehörigen einer Migrantengruppe konfrontiert. Anhand der empirischen Daten zeigt sich dabei neben der Vielfältigkeit der Fremdheitszuschreibungen eine enge Interaktion der beiden Dimensionen, die sich nicht in eine einheitliche Fremdheitsdefinition übersetzen lässt.' (Autorenreferat)

'The authors follow the thesis that the loss of meaning of the stranger as a compact social object leads to a plurality of attributions of strangeness. First, two abstract dimensions of strangeness are extracted from previous studies and linked with sociological considerations of everyday life. The first dimension 'Außerordentlichkeit' (extraordinary/uncommonness) refers to interactively defined orders of interaction which are called into question. The second dimension 'Nichtzugehörigkeit' (non-membership) is based upon self-identifications in imagined communities, which guide exclusions. Then, these theoretical considerations are confronted with empirical data, gained from semi-structured interviews with members of a ethnic minority group. The empirical data shows, beside the plurality of attributions of strangeness, a close interaction between both dimensions. Therefore a homogenous definition of strangeness cannot be given.' (author's abstract)|
Thesaurusschlagwörter migrant; attribution; foreignness; self-image; Federal Republic of Germany; ethnic group; identification; minority; stereotype; Turk; ethnicity; exclusion
Klassifikation Migration; Sozialpsychologie; soziale Probleme
Methode empirisch; empirisch-qualitativ
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2000
Seitenangabe S. 140-176
Zeitschriftentitel Soziale Probleme, 11 (2000) 1/2
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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