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Nigeria als regionale Ordnungsmacht in Westafrika

Nigeria as a regional regulatory power in West Africa
[Forschungsbericht]

Bergstresser, Heinrich; Tull, Denis M.

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-248041

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Stiftung Wissenschaft und Politik -SWP- Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit
Abstract 'Die Bearbeitung gewaltsamer Konflikte ist heute eine Priorität internationaler Politik gegenüber Afrika. Dies gilt auch für die westafrikanische Subregion mit ihren zahlreichen latenten Konflikten. Die Studie geht der Frage nach, welche Rolle Nigeria als demographisch, militärisch und wirtschaftlich wichtigster Staat Westafrikas bei der Verhütung und Bearbeitung von Konflikten in der Region spielen kann. Denn wo, wie in Afrika, effektive regionale und globale Strukturpolitik noch als Fernziel gelten muss, scheint politischer Pragmatismus westlichen Akteuren die Notwendigkeit nahezulegen, mit Staaten von regional übergeordneter Bedeutung enger zu kooperieren. Die Studie untersucht, ob Nigeria überhaupt die politische Bereitschaft hat, als regionale Ordnungsmacht in Westafrika zu agieren. Zweitens wird analysiert, ob die innerstaatlichen Rahmenbedingungen es Nigeria erlauben, als Ordnungsmacht zu agieren. Drittens wird beleuchtet, wie sich die externen Rahmenbedingungen auf Nigerias ordnungspolitische Fähigkeiten in der Region auswirken. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Nigeria seit 1999 wichtige Beiträge zur Stabilisierung Westafrikas geleistet hat. Gerade vor dem Hintergrund der problematischen innenpolitischen Verhältnisse kann Nigerias Regionalpolitik als konstruktiv und teilweise auch erfolgreich bewertet werden. Dennoch klafft zwischen den Ansprüchen und den tatsächlichen Fähigkeiten von Nigerias regionaler Ordnungspolitik eine deutliche Lücke. Ansatzpunkt deutscher Außenpolitik muss daher die Unterstützung innerstaatlicher Reformbemühungen in Nigeria sein. Nur wenn die innenpolitische, strukturelle Stabilität Nigerias erhöht wird, können die außenpolitischen Handlungs- und Gestaltungsfähigkeiten des Landes und damit die regionale Ordnungspolitik gestärkt werden.' (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter developing country; Africa; Africa South of the Sahara; English-speaking Africa; West Africa; foreign policy; Nigeria; international relations; international politics; regional development; political stability; political conflict; capacity to act; domestic policy; regulatory policy
Klassifikation internationale Beziehungen, Entwicklungspolitik; Friedens- und Konfliktforschung, Sicherheitspolitik
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2008
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 31 S.
Schriftenreihe SWP-Studie, 2/2008
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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