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Kriminalitätsfurcht in Ost- und Westdeutschland : zur Bedeutung psychosozialer Einflußfaktoren

Fear of criminality in east and west Germany : the meaning of psychosocial factors of influences
[Zeitschriftenartikel]

Reuband, Karl-Heinz

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-247112

Weitere Angaben:
Abstract 'Surveydaten für die alten und die neuen Länder der Bundesrepublik Deutschland zeigen, daß die Furcht vor Kriminalität in den Ländern der ehemaligen DDR weiter verbreitet ist als in den alten Bundesländern. Diese Differenz war schon in den letzten Monaten vor der Vereinigung nachweisbar. Sie ist insbesondere in bezug auf die Delikte Einbruch zu Hause und Überfall auf der Straße ausgeprägt, sonst eher gering. Dieses Faktum ist insofern erstaunlich als die objektive Kriminalitätshäufigkeit dieser Verteilung der Furcht nicht entspricht. Verschiedene Erklärungen dieses Phänomens, wie z.B. durch massenmediale Effekte und als Begleiterscheinungen raschen und fundamentalen sozialen und politischen Wandels, werden diskutiert. Als besonders interessanter Befund kann gelten, daß die erhöhte und durch objektive Bedingungen kaum gerechtfertigte Kriminalitätsfurcht bisher noch nicht durch eine weitverbreitete Präferenz für eine law-and-order-Politik begleitet wird.' (Autorenreferat)

'Survey data from West and East German states have shown that fear of crime is more widespread in the former East German states than in former West Germany. This difference could already be confirmed in the final months before reunification. It is particularly marked for break-ins and street robbery and otherwise fairly low. The surprising element is that objective crime rates do not correspond to this distribution. Various explanations for this phenomenon are discussed, for example, the impact of the media or rapid and fundamental social and political changes. One particularly interesting finding was that this increased fear of crime, which is hardly justified by external conditions, has not yet been accompanied by any widespread preference for law-and-order policies.' (author's abstract)|
Thesaurusschlagwörter criminality; consciousness; anxiety; attitude; Federal Republic of Germany; threat; old federal states; New Federal States; social change; political action; law and order
Klassifikation Kriminalsoziologie, Rechtssoziologie, Kriminologie; Sozialpsychologie
Methode empirisch
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 1992
Seitenangabe S. 211-219
Zeitschriftentitel Soziale Probleme, 3 (1992) 2
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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