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Wie wirkt soziale Unterstützung bei chronischen Arbeitsbelastungen? : positive und negative Gesundheitseffekte in verschiedenen Statusgruppen

What is the effect of social assistance on chronic workloads? : positive and negative health effects in different status groups
[Zeitschriftenartikel]

Brücker, Heiner

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-247109

Weitere Angaben:
Abstract 'Ziel der Studie ist die empirische Analyse der Frage, wie sich verschiedene Typen sozialer Unterstützung bei chronischen Arbeitsbelastungen auf das Wohlbefinden von Erwachsenen auswirken und ob diese Prozesse der sozialen Streßverarbeitung in unterschiedlichen Statusgruppen in gleicher Weise ablaufen. Unterstützung wird hier als mögliche soziale Folge von individuellem Streß aufgefaßt (Mobilisierungs-Hypothese), die sowohl das subjektive Wohlbefinden direkt fördern (Haupteffekt-Hypothese) als auch die gesundheitlich negativen Auswirkungen chronischer Arbeitsbelastungen reduzieren kann (Puffereffekt-Hypothese). Die empirische Überprüfung dieses Modells sozialer Unterstützung erbringt u.a. folgende Resultate: (1) Chronischer Arbeitsstress stellt ein ernstzunehmendes Risiko für die Gesundheit von Erwachsenen dar und führt in den meisten Statusgruppen zu einer Mobilisierung sozialer Unterstützung. (2) Die verschiedenen Typen von stressinduziertem Support haben je nach Statusgruppe sehr unterschiedliche Effekte für die Gesundheit (positiv, negativ, gemischt oder keine). (3) Wenn sich soziale Unterstützung tatsächlich positiv auf die (somatische) Gesundheit auswirkt, dann hauptsächlich auf indirekte Weise durch Abschwächung der dysfunktionalen Arbeitsbelastungen. (4) Soziale Unterstützung führt aber bei Stress in vielen Statusgruppen zumindest zu einer kurzfristigen Verschlechterung des (psychischen) Wohlbefindens. Die Untersuchung kommt zu dem Schluß, daß die gesundheitliche Wirkung sozialer Unterstützung nicht nur vom Typ der Belastung und der Form der Hilfeleistung, sondern auch von sozialstrukturellen Merkmalen der Adressaten abhängt.' (Autorenreferat)

'The study offers an empiricial analysis of how various types of social support influence the well-being of adults who were exposed to chronic working stress and wether these processes of social coping with stress take the same form in different status groups. Support was defined here as a possible social consequence of individual stress (mobilization hypothesis), that may not only promote subjetive well-being directly (main-effect hypothesis) but also reduce the negative health effects of chronic working stress (buffering hypothesis). Some results of the empirical test of this model are: (1) Chronic working stress represents a severe risk to adults' health and leads to a mobilization of social support in most status groups. (2) The effects on health of various types of stress-induced support (positive, negative, mixed, or none) differ greatly according to status group. (3) When soical support actually has a positive effect on (physical) health, then it mostly occurs indirectly by reducing dysfunctional work stressors. (4) In many status groups, social support during stress leads to a short-term decline in (mental) well-being. It is concluded that the impact of social support on health depends not only on the type of stress and the form of support but also on sociostructural characteristics of the recipients.' (author's abstract)|
Thesaurusschlagwörter illness; workload; psychophysical stress; group; coping behavior; health; social support; mental disorder; social status
Klassifikation Industrie- und Betriebssoziologie, Arbeitssoziologie, industrielle Beziehungen; Sozialpsychologie
Methode empirisch
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 1992
Seitenangabe S. 173-210
Zeitschriftentitel Soziale Probleme, 3 (1992) 2
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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