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Lebenslage und primärpräventives Gesundheitsverhalten

Living arrangements and primary-preventive health behavior
[Zeitschriftenartikel]

Kilian, Reinhold

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-247060

Weitere Angaben:
Abstract 'Schichtspezifische Unterschiede gesundheitsbezogener Einstellungen und Verhaltensweisen werden häufig als Ergebnis sozialisatorischer und soziokultureller Einflüsse interpretiert. In der vorliegenden Untersuchung wird die Hypothese überprüft, daß sich derartige Unterschiede zum Teil durch gesundheitsrelevante Merkmale schichtspezifischer Lebenslagen erklären lassen. Auf der Grundlage einer 1990 in Bielefeld durchgeführten postalischen Befragung werden Zusammenhänge zwischen Indikatoren sozialer Schichtzugehörigkeit, der Wahrnehmung unweltbedingter Risikofaktoren, gesundheitsbezogenen Kontrollüberzeugungen und primärpräventiven Verhaltensweisen untersucht. Die Analyseergebnisse lassen erkennen, daß die Belastungen durch umweltbedingte Risikofaktoren in deutlichem Zusammenhang mit den Wohnbedingungen und dem Berufsstatus stehen. Die Ergebnisse verschiedener Pfadanalysen zeigen, daß Befragte ihre Möglichkeiten zur Kontrolle gesundheitlicher Risiken desto geringer einschätzen, je stärker sie sich umweltbedingten Risikofaktoren im Berufsleben und im Wohnbereich ausgesetzt sehen. Gleichzeitig wirkt sich die Wahrnehmung umweltbedingter Risikofaktoren negativ auf die Bereitschaft zur Ausübung sportlicher Aktivitäten aus. Die Bereitschaft zu einer gesundheitsbewußten Ernährung wird dagegen deutlich von den gesundheitsbezogenen Kontrollüberzeugungen beeinflußt. Befragte mit einer eher internen gesundheitsbezogenen Kontrollüberzeugung ernähren sich gesünder als Befragte mit einer eher externen Kontrollüberzeugung.' (Autorenreferat)

'Socioeconomic status differences in health-related attitudes and behavior are often interpreted as results of the socialization process or sociocultural influences. This study tests the hypothesis that these differences are also influenced by health-relevant aspects oft the living conditions related to social stratification. Data of a mail survey conducted in Bielefeld during 1990 are used to analyze the relation between social stratification, environmental health risks, health-locus-of-control and health-advancing behavior. It was found that occupational status and dwelling quality are strongly related to environmental health risks. The results of different path-analyses show that persons who perceive low environmental health risks in their workplace and their dwelling area are more likely to have an internal health-locus-of-control than persons who perceive high environmental health risks. Moreover, the perception of environmental health risks reduces the level of physical activity whereas the nutritional behavior is significantly influenced by the health-locus-of-control. Persons with a more internal locus-of-control display better food habits than persons with a more external locus-of-control.' (author's abstract)|
Thesaurusschlagwörter behavior; sports; Federal Republic of Germany; occupation; social stratum; North Rhine-Westphalia; perception; nutrition; prophylaxis; health; risk; action orientation; body; life situation; socioeconomic factors; social status; housing conditions
Klassifikation Medizinsoziologie
Methode empirisch
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 1992
Seitenangabe S. 78-112
Zeitschriftentitel Soziale Probleme, 3 (1992) 1
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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