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The problem of low and unequal voter turnout - and what we can do about it

Das Problem der geringen und ungleichen Wahlbeteiligung - und was sich dagegen tun lässt
[Forschungsbericht]

Lijphart, Arend

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-246720

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Institut für Höhere Studien (IHS), Wien
Abstract Eine geringe Wahlbeteiligung ist inzwischen in den meisten Demokratien zu einem ernsten Problem geworden, und dies nicht nur in den USA und vielen westeuropäischen Ländern. Auch in Ländern mit traditionell hoher Wahlbeteiligung wie Österreich ist die Grundform demokratischer Partizipation beständig zurückgegangen. Die vorliegende Studie diskutiert einige Gründe für diesen Trend: (1) Eine geringe Wahlbeteiligung der sozial schwächeren und benachteiligten Bürgern bedeutet auch eine geringere politische Partizipation dieser Wähler in anderen Bereichen. (2) Ungleiche Partizipation bedeutet ungleiche Einflussmöglichkeiten auf das politische und gesellschaftliche Geschehen. (3) Die Wahlbeteiligung bei anderen Wahlen (Länder, Kommunen) ist stärker als bei gesamtnationalen Wahlen. (4) Der Trend ist durchgängig in allen Ländern festzustellen. Der Autor beschreibt einige der institutionellen Möglichkeiten, wie dieser Entwicklung begegnet werden kann: neue Repräsentationsformen, unregelmäßige Wahlen, Wochenends- statt Wochentagswahlen, Wahlpflicht. Die letzte Möglichkeit ist für den Autor die effektivste und auch am besten moralisch legitimierbar. (ICA)

'Low voter turnout has become a serious problem in most democracies, not only in the United States but also in many West European countries - and even in a traditionally high-turnout country like Austria where turnout has also been declining in recent years. There are five reasons why we should be concerned about this problem: 1. low turnout means low participation by less privileged citizens, who are already at a disadvantage in terms of other forms of political participation; 2. unequal participation means unequal influence; 3. actual turnout tends to be lower than the official turnout figures suggest; 4. turnout in elections other than those at the national level tends to be particularly low; 5. turnout is declining in most countries. The problem of low and unequal turnout can be solved by a number of institutional mechanisms such as proportional representation, concurrent and infrequent elections, weekend instead of weekday voting, and compulsory voting. The last of these - mandatory voting - is especially strong and effective, and also morally justified.' (author's abstract)|
Thesaurusschlagwörter satisfaction; democracy; voter turnout; citizen; political attitude; nonvoter; dissatisfaction with politics; political participation; representation; suffrage
Klassifikation politische Willensbildung, politische Soziologie, politische Kultur
Methode anwendungsorientiert; deskriptive Studie
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 1998
Erscheinungsort Wien
Seitenangabe 13 S.
Schriftenreihe Reihe Politikwissenschaft / Institut für Höhere Studien, Abt. Politikwissenschaft, 54
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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