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The regulatory state and its legitimacy problems

Der regulierende Staat und seine Legitimationsprobleme
[Forschungsbericht]

Majone, Giandomenico

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-246700

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Institut für Höhere Studien (IHS), Wien
Abstract Während der interventionistische Staat durch einen hohen Grad an Zentralisation in der Administration und Politik gekennzeichnet war, beruht der regulierende Staat auf einer ausgedehnten Delegierung von Befugnissen an unabhängige Institutionen: regulierende Agenturen oder Kommissionen, aber auch die Justizgewalt, die zu einem aktiven Mitspieler im Ordnungsspiel wird. Die Delegierung politischer Entscheidungsgewalt an nicht-mehrheitliche Institutionen ruft neue Probleme der demokratischen Legitimität hervor. Im vorliegenden Papier wird argumentiert, dass solche Probleme nicht durch eine Begrenzung der Unabhängigkeit der Regulatoren angegangen werden sollten, sondern durch eine Stärkung der Verantwortlichkeitsstruktur. Ähnliche Probleme tauchen auch auf der europäischen Ebene auf. Hier ist eine bessere Verantwortlichkeitsstruktur eher die richtige Lösung als eine zunehmende Politisierung. Die De-Politisierung der europäischen Politik ist eine Konsequenz der Tatsache, dass die große Mehrheit der Wähler Europas eine weitreichende ökonomische Integration unterstützen, sich aber einer wahren politischen Integration entgegenstellen. (ICIÜbers)

'While the interventionist state was characterised by a high level of centralisation in administration and policy making, the regulatory state relies on extensive delegation of powers to independent institutions: regulatory agencies or commissions, but also the judiciary, which is becoming an increasingly active player in the regulatory game. Delegation of important policy-making powers to non-majoritarian institutions raises novel problems of democratic legitimacy. This paper argues that such problems should be tackled not by limiting the independence of the regulators, but by strengthening the accountability structure. Similar problems arise at the European level. Here, too, the correct solution is a better accountability structure rather than increased politicisation. The de-politicisation of European policy-making is a consequence of the fact that the large majority of Europe¿s voters support far-reaching economic integration but oppose true political integration.' (author's abstract)|
Thesaurusschlagwörter politics; democracy; regulation; delegation of tasks; Europe; political power; legitimacy; political administrative system; government control; social actor
Klassifikation Staat, staatliche Organisationsformen
Methode Theorieanwendung
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 1998
Erscheinungsort Wien
Schriftenreihe Reihe Politikwissenschaft / Institut für Höhere Studien, Abt. Politikwissenschaft, 56
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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